Rigetti Aktie: Indien-Auftrag spaltet
Rigetti sichert sich 8,4-Millionen-Dollar-Auftrag aus Indien, doch die extreme Diskrepanz zwischen Marktkapitalisierung und Umsatz sorgt weiter für Kontroversen.

- Auftrag für 108-Qubit-System an indisches Forschungszentrum
- Marktkapitalisierung übersteigt Umsatz um mehr als das Tausendfache
- Technische Schwächen bei der Systemgenauigkeit bleiben
- Internationale Expansion trotz fundamentaler Bewertungsfragen
Rigetti Computing hat einen 8,4-Millionen-Dollar-Auftrag aus Indien an Land gezogen – ein Quantencomputer mit 108 Qubits für das Centre for Development of Advanced Computing (C-DAC). Der Vertrag markiert einen wichtigen Schritt in der internationalen Expansion des US-Unternehmens. Doch während die Order kurzfristig für Aufmerksamkeit sorgt, bleibt die grundsätzliche Frage bestehen: Rechtfertigt die aktuelle Marktbewertung die technologische Realität?
Staatsauftrag mit strategischem Hintergrund
Die indische Regierung plant, Quantencomputing mit Hochleistungsrechenzentren zu verknüpfen. Rigetti soll dafür ein 108-Qubit-System vor Ort installieren – eine Erweiterung des bisherigen Cloud-fokussierten Geschäftsmodells. Der Auftrag zeigt, dass auch staatliche Einrichtungen außerhalb der USA beginnen, in die Technologie zu investieren.
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Für Rigetti bedeutet der Vertrag einen weiteren Referenzkunden im öffentlichen Sektor. Allerdings bewegt sich die Auftragssumme von 8,4 Millionen Dollar in einem Rahmen, der die grundlegende Debatte um die Unternehmensbewertung nicht auflöst.
Bewertung versus Umsatzrealität
Die Rigetti-Aktie steht im Zentrum einer heftigen Kontroverse. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 7,73 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten lediglich 7,49 Millionen Dollar Umsatz. Diese extreme Diskrepanz zwischen Börsenwert und Geschäftsvolumen lässt Kritiker vor einer Überbewertung im gesamten Quantencomputing-Sektor warnen.
Hinzu kommt ein technisches Problem: Rigettis Systeme gelten zwar als schnell, bleiben aber bei der Genauigkeit hinter Wettbewerbern zurück. Gerade die Fehlerrate ist im Quantencomputing entscheidend für die kommerzielle Nutzbarkeit. Solange diese Schwäche besteht, dürfte der Weg zu profitablen Anwendungen steinig bleiben.
Kompromiss zwischen Potential und Risiko
Der Indien-Auftrag dokumentiert, dass Rigetti technologisch lieferfähig ist und internationale Aufmerksamkeit erfährt. Gleichzeitig verdeutlicht das Verhältnis von Einzelauftrag zu Gesamtbewertung die Fragilität der aktuellen Markteinschätzung. Ob sich die hohen Erwartungen langfristig rechtfertigen lassen, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell das Unternehmen die Lücke bei der Systemgenauigkeit schließen kann.
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