Rigetti Aktie: Spekulation nimmt Fahrt auf

Rigetti-Aktien steigen vor wichtiger Präsentation, doch fundamentale Schwächen und Insiderverkäufe stehen im Kontrast zur optimistischen Marktstimmung.

Die Kernpunkte:
  • Kurssprung vor Teilnahme an Needham-Konferenz
  • Umsatzrückgang und hohe Verluste im Quartal
  • Direktorin reduziert ihren Aktienanteil deutlich
  • Starker Wettbewerbsdruck durch Tech-Giganten

Die Aktien von Rigetti Computing sind zu Wochenbeginn deutlich angesprungen und zogen die Aufmerksamkeit der Händler auf sich. Auslöser für die neue Dynamik ist der bevorstehende Auftritt des Managements auf einer wichtigen Investorenkonferenz. Doch während der Kurs steigt, mahnen schwache fundamentale Daten und Insiderverkäufe zur Vorsicht.

Hoffnungsträger Needham-Konferenz

Ein wesentlicher Treiber für das neu erwachte Interesse ist die bestätigte Teilnahme an der 28. Annual Needham Growth Conference. CEO Dr. Subodh Kulkarni und CFO Jeff Bertelsen werden dort Investorenmeetings abhalten, wobei besonders der für den 13. Januar 2026 geplante “Fireside Chat” im Fokus steht. Marktteilnehmer erhoffen sich hier konkrete Updates zur Roadmap für das laufende Jahr, was sich bereits in einer erhöhten Aktivität am Optionsmarkt niederschlägt, wo Wetten auf steigende Kurse dominieren.

Der Markt honorierte diese Aussichten am Montag mit einem Kursplus von knapp 6 Prozent, womit die Aktie die Marke von 25,00 US-Dollar zurückeroberte. Allerdings deuteten vorbörsliche Daten am Dienstag bereits auf erste Gewinnmitnahmen hin.

Harte Realität in der Bilanz

Trotz der jüngsten Kursgewinne klafft eine Lücke zwischen der optimistischen Marktstimmung und der operativen Realität. Zwar sehen Analysten mit einem durchschnittlichen Kursziel von über 31 US-Dollar noch deutliches Potenzial, doch die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache. Im dritten Quartal sanken die Umsätze im Jahresvergleich um über 18 Prozent, während sich die Nettoverluste auf Sicht von zwölf Monaten auf über 350 Millionen US-Dollar summierten.

Ein weiteres Warnsignal kommt aus den eigenen Reihen: Direktorin Helene Gail Sandford hat laut jüngsten Meldungen ihren Anteil am Unternehmen deutlich reduziert und rund ein Drittel ihrer Aktien verkauft.

Der Druck der Giganten

Der Wettbewerbsdruck im Sektor nimmt unterdessen massiv zu. Während Rigetti an seiner Hardware feilt, demonstrieren Tech-Giganten wie Alphabet mit dem “Willow”-Chip bereits Quantenvorteile gegenüber klassischen Supercomputern. Für spezialisierte Anbieter wie Rigetti wird es daher immer dringlicher, die kommerzielle Tragfähigkeit zu beweisen – etwa durch Regierungsaufträge wie den jüngsten 5,8-Millionen-Dollar-Deal mit dem AFRL.

Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den 13. Januar. Der Auftritt des Managements auf der Konferenz muss liefern, um die Vorschusslorbeeren der aktuellen Kursbewegung zu rechtfertigen und Zweifel an der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der übermächtigen Konkurrenz zu zerstreuen.

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