Rio Tinto Aktie: Projektstopp nach Unfall
Nach einem tödlichen Vorfall am Simandou-Projekt in Guinea hat Rio Tinto die Bauarbeiten unterbrochen. Die Aktie verliert deutlich, zusätzlich belastet durch fallende Eisenerzpreise.

- Tödlicher Zwischenfall stoppt Bauarbeiten in Guinea
- Aktie verliert über vier Prozent zum Wochenstart
- Eisenerzpreis fällt unter wichtige Marke von 100 USD
- Konkurrenten wie Fortescue ebenfalls unter Druck
Ein tödlicher Zwischenfall am wichtigen Simandou-Projekt in Guinea zwingt den Bergbau-Konzern zu einer sofortigen Unterbrechung der Bauarbeiten. Die Nachricht drückte die Aktie zum Wochenstart deutlich ins Minus, verstärkt durch einen generellen Preisverfall am Eisenerzmarkt. Investoren blicken nun besorgt auf mögliche Verzögerungen bei einem der wichtigsten Wachstumsprojekte des Unternehmens.
Tödlicher Vorfall belastet Kurs
Nach dem Tod eines Vertragsarbeiters am Samstag, den 14. Februar, hat das Management die Aktivitäten am SimFer-Standort des Simandou-Projekts umgehend ausgesetzt, um Untersuchungen zu ermöglichen. Die Börse reagierte empfindlich auf diese Nachricht. An der Australian Securities Exchange (ASX) verloren die Papiere am heutigen Montag 4,1 Prozent und schlossen bei 162,75 AUD. Der Baustopp trifft Rio Tinto in einer ohnehin angespannten Marktphase.
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Sektor unter Druck
Der Kursrückgang spiegelt nicht nur das operative Ereignis wider, sondern auch die Schwäche des gesamten Rohstoffsektors. Der Eisenerzpreis rutschte zuletzt unter die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar und notierte am 14. Februar bei rund 96,80 US-Dollar pro Tonne.
Dieser negative Trend zog auch die Konkurrenz nach unten. Während der breite Marktindex ASX 200 leichte Gewinne verzeichnete, gaben Wettbewerber wie Fortescue um 4,7 Prozent und die BHP Group um 1,5 Prozent nach. Der Sektor leidet kollektiv unter den sinkenden Margen im Stahlrohstoffgeschäft.
Simandou im Fokus
Das Simandou-Projekt in Guinea gilt als eine der weltweit größten unerschlossenen Lagerstätten für hochwertiges Eisenerz und ist zentral für die zukünftige Strategie des Konzerns. Jede Verzögerung im Zeitplan wird vom Markt kritisch bewertet, insbesondere in einem Umfeld volatiler Preise.
Die Unterbrechung der Bauarbeiten erfolgt unmittelbar vor einem wichtigen Unternehmenstermin. Rio Tinto wird im weiteren Verlauf dieser Woche die Jahresergebnisse vorlegen. Der Fokus der Anleger wird sich darauf richten, wie das Management die Auswirkungen des Baustopps quantifiziert und wie es auf die gefallenen Rohstoffpreise reagiert.
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