Rio Tinto: Eisenerz auf 82,8 Millionen Tonnen

Rio Tinto meldet starke Produktionszahlen für Eisenerz und Kupfer im ersten Quartal 2026 und bestätigt die Jahresziele trotz widriger Wetterbedingungen.

Die Kernpunkte:
  • Eisenerzproduktion steigt um zwölf Prozent
  • Kupferförderung wächst dank Minenausbau
  • Lithium-Jahresprognose bleibt unverändert
  • Sparprogramm bringt Effizienzgewinne

Tropische Wirbelstürme in Australien und starker Regen in Südamerika konnten den Bergbaukonzern kaum bremsen. Rio Tinto liefert zum Jahresauftakt 2026 robuste Produktionszahlen. Besonders die Kernsparten Eisenerz und Kupfer treiben das Wachstum an. Das stützt den massiven Höhenflug der Aktie.

Starkes Eisenerz- und Kupfergeschäft

Im Eisenerzgeschäft legte die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um zwölf Prozent zu. Die wichtige australische Pilbara-Region verzeichnete sogar ein Plus von 13 Prozent. Das ist der zweithöchste Quartalswert für dieses Gebiet seit 2018.

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Die weltweiten Auslieferungen stiegen indes nur um zwei Prozent. Zwei tropische Wirbelstürme drückten die Exportmenge um rund acht Millionen Tonnen. Das Management rechnet damit, etwa die Hälfte dieser Verluste in den kommenden Monaten aufzuholen.

Parallel dazu wächst das Kupfergeschäft. Die konsolidierte Fördermenge stieg um neun Prozent. Hier macht sich der Ausbau der Oyu-Tolgoi-Mine bemerkbar. In den USA starteten obendrein die Bohrarbeiten beim Resolution-Kupferprojekt.

Lithium-Ziele bleiben intakt

Die Lithiumsparte produzierte im ersten Quartal 12.700 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent. Starke Regenfälle bremsten zwar die Projekte Olaroz und Fenix. Der Hochlauf der neuen Rincon-Anlage glich diese Ausfälle jedoch teilweise aus.

Rio Tinto hält an seiner Jahresprognose fest. Der Konzern plant weiterhin mit 61.000 bis 64.000 Tonnen für das Gesamtjahr. Im zweiten Halbjahr sollen zwei weitere Projekte die Produktion aufnehmen.

Auch das Aluminiumgeschäft zeigte sich widerstandsfähig. Unwetter ließen die Bauxitförderung zwar um elf Prozent einbrechen. Die Herstellung von Primäraluminium und Tonerde stieg hingegen leicht an.

Effizienz stützt den Aktienkurs

Rio Tinto bestätigt die Produktions- und Kostenziele für alle wichtigen Rohstoffe. Ein Sparprogramm zeigt bereits Wirkung. Die Folge: Das Unternehmen realisierte jährliche Effizienzgewinne in dreistelliger Millionenhöhe. Weitere Maßnahmen laufen bereits.

Die Börse honoriert diese operative Stärke. Die Aktie notiert aktuell bei rund 104 Euro. Damit liegt das Papier knapp unter seinem jüngsten Rekordhoch. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Kurs mit einem Plus von 92 Prozent fast verdoppelt.

Im weiteren Jahresverlauf rücken nun externe Faktoren in den Fokus. Das Management beobachtet die geopolitischen Entwicklungen auf den globalen Rohstoffmärkten genau. Operativ liegt das Augenmerk auf dem reibungslosen Start der neuen Lithium-Anlagen im zweiten Halbjahr.

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