Rock Tech Lithium Aktie: Lieferphase beginnt

Rock Tech Lithium steht vor dem entscheidenden Schritt zur kommerziellen Produktion in Guben. Das Unternehmen hat die Kosten gesenkt und wartet auf die finale Investitionsentscheidung.

Die Kernpunkte:
  • Vollständige Genehmigungen für Konverter in Guben liegen vor
  • Investitions- und Betriebskosten deutlich reduziert
  • Finale Investitionsentscheidung als nächster Meilenstein
  • Aktienkurs zeigt starke Performance über 30 Tage

Rock Tech Lithium verlässt die Komfortzone der Projektplanung. Jetzt zählt, ob aus Genehmigungen und PowerPoint bald industrielle Realität wird – und zwar am deutschen Standort Guben. Genau darauf richtet sich der Blick der Investoren: Schafft das Unternehmen den Schritt zur kommerziellen Produktion?

Guben ist der Lackmustest

Im Mittelpunkt steht der Lithiumhydroxid-Konverter in Guben (Brandenburg). Die Anlage ist auf 24.000 Tonnen batteriefähiges Lithiumhydroxid pro Jahr ausgelegt. Wichtig: Für das Projekt liegen vollständige Bau- und Betriebsgenehmigungen seit Mai 2024 vor. Zudem wurde es im März 2025 als „Strategic Project“ unter dem EU-Gesetz zu kritischen Rohstoffen eingestuft.

Das erhöht zwar die strategische Bedeutung – nimmt dem Unternehmen aber nicht die eigentliche Hürde: Am Ende muss die Produktion auf kommerziellem Niveau hochgefahren werden.

Kosten runter – aber Ausführung bleibt entscheidend

Ende 2025 meldete Rock Tech spürbare Optimierungen, die für die Finanzierung und die spätere Wirtschaftlichkeit zentral sind:

  • CapEx-Senkung um 50 Mio. Euro: Die geschätzten Investitionskosten fielen durch Designanpassungen von 730 Mio. Euro auf 680 Mio. Euro (Meldung vom 23. Oktober 2025).
  • 23% weniger operative Kosten: Die erwarteten Produktionskosten für Lithiumhydroxid wurden von rund 5.033 Euro auf 3.878 Euro je Tonne reduziert (Prognose vom 17. September 2025).

Solche Zahlen sind für Anleger ein Signal, dass am Modell gearbeitet wurde. Trotzdem gilt: Einsparungen auf dem Papier ersetzen keinen sauberen Hochlauf in der Praxis.

Worauf es in den nächsten Monaten ankommt

Mehrere konkrete Meilensteine könnten die Richtung in den kommenden Monaten prägen:

  • Q4/2025-Zahlen am 22. April 2026: Dann dürfte es operative Updates und Details zur finanziellen Ausgangslage geben.
  • Produktionshochlauf in Guben: Fortschritte hin zu kommerziellen Mengen bleiben der zentrale Punkt.
  • Final Investment Decision (FID): Beobachter warten auf die endgültige Investitionsentscheidung, die den Start der physischen Bauphase auslöst.

Flankiert wird das Ganze durch die strategische Aufstellung: Ein Lieferabkommen mit Mercedes-Benz (seit 2022) ist weiter ein wichtiger Referenzpunkt. Parallel verfolgt das Unternehmen eine zweite Konverter-Idee in Ontario (Red Rock) – inklusive möglicher Finanzierung über Ontarios 500 Mio. CAD schweren „Critical Minerals Processing Fund“, der im Dezember 2025 gestartet wurde.

Beim Kurs zeigt sich, wie stark das Thema zuletzt gespielt wurde: Auf 30 Tage liegt die Aktie trotz hoher Schwankungen bei +92,11%.

Am 22. April 2026 liefert Rock Tech mit den Q4-Zahlen das nächste belastbare Update – und damit einen Termin, an dem sich zeigen dürfte, wie konkret der Weg von Guben Richtung kommerzieller Produktion bereits ist.

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