Rock Tech Lithium Aktie: Rheinmetall steigt mit Position ein

Bloomberg zufolge beteiligt sich Rheinmetall an Rock Tech Lithium; die jüngste Privatplatzierung brachte rund sechs Millionen kanadische Dollar ein.

Die Kernpunkte:
  • Rock-Tech-Aktie steigt am Freitag um 36 Prozent
  • Rheinmetall hält eine kleine Beteiligung
  • Privatplatzierung erzielt rund sechs Millionen kanadische Dollar
  • Red-Rock-Studie soll im Dezember 2026 fertig werden

Ein Medienbericht über den Einstieg des Rüstungskonzerns Rheinmetall hat den Aktien von Rock Tech Lithium am Freitag zu einem Kurssprung von 36 Prozent verholfen. Das Papier schloss den Handel bei 0,5000 Euro ab. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg beteiligte sich Rheinmetall mit einer kleinen Position an dem kanadisch-deutschen Lithiumentwickler sowie an dessen deutschem Konverter.

Rheinmetall trat demnach als jener strategische Investor auf, der zuvor ungenannt geblieben war. Angaben zur genauen Höhe der finanziellen Beteiligung enthielt der Bericht nicht.

Strategischer Partner bei jüngster Kapitalmaßnahme

Die Beteiligung steht im direkten Zusammenhang mit der Finanzierung des Unternehmens. Vor gut einer Woche schloss Rock Tech eine aufgestockte Privatplatzierung ohne Vermittler ab. Die Transaktion brachte dem Unternehmen einen Bruttoerlös von rund 6 Millionen kanadischen Dollar ein.

Die eingeworbenen Mittel dienen vor allem der Weiterentwicklung der Kernprojekte. Neben dem allgemeinen Betriebskapital fließt das Geld in die endgültige Machbarkeitsstudie für das Projekt Georgia Lake. Zudem soll die Entwicklung des Konverters Red Rock vorangetrieben werden. Durch den Kurssprung am Freitag beläuft sich die Marktkapitalisierung des Rohstoffunternehmens nun auf umgerechnet 49,45 Millionen Euro.

Weichenstellung für den Konverter Red Rock

Für die industrielle Umsetzung lieferte das Unternehmen bereits technische Eckdaten. Vorläufige Ergebnisse der laufenden Machbarkeitsstudie für den Konverter Red Rock bezifferten die gesamten Kapitalkosten auf rund 596 Millionen kanadische Dollar. Die geplante Auslegungsgrundlage sieht eine Produktionskapazität von jährlich etwa 30.000 Tonnen Lithiumsalzen vor.

Die endgültige Machbarkeitsstudie für das Konverterprojekt soll nach bisherigen Unternehmensangaben im Dezember 2026 abgeschlossen werden. Der Einstieg eines namhaften Industrieunternehmens verschafft dem Vorhaben vor diesem Meilenstein zusätzliche Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt. Dennoch bleibt die Gesamtfinanzierung der veranschlagten Baukosten eine anspruchsvolle Aufgabe für das Unternehmen.

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