Rocket Lab: 18 Starts für Synspective bis 2030
Rocket Lab meldet Rekordumsatz von 200 Mio. Dollar und neuen Großauftrag, während ein 3-Milliarden-ATM-Programm die Aktie belastet.

- Rekordumsatz von 200,3 Millionen Dollar
- Neuer 90-Millionen-Auftrag der Space Force
- Aktionäre stimmen für Satzungsänderung
- Milliardenschweres Verwässerungsprogramm gestartet
Rekordquartal, neuer Milliardenauftrag, Aktionärsversammlung abgehakt — Rocket Lab hat gerade eine Menge zu vermelden. Allerdings trübt ein milliardenschweres Verwässerungsprogramm das Bild.
Aktionäre geben grünes Licht
Auf der Jahreshauptversammlung am 21. Mai stimmten die Aktionäre mehreren Governance-Maßnahmen zu. Edward H. Frank wurde als Direktor der Klasse II bis 2029 gewählt. Deloitte & Touche bleibt Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 — mit rund 467 Millionen Ja-Stimmen ein klares Votum.
Wichtiger war ein anderer Beschluss: Die Aktionäre billigten eine Satzungsänderung, die eine spezifische Stimmrechtsklausel aus dem Unternehmensstatut streicht. Rund 351 Millionen Stimmen entfielen auf Ja. Das erleichtert künftige Kapitalmaßnahmen und Fusionen.
Mission „Viva La StriX“ und ein Langzeitvertrag
Noch heute startet Rocket Lab vom Launch Complex 1 in Neuseeland. Die Electron-Rakete trägt einen SAR-Satelliten des japanischen Unternehmens Synspective ins All. Es ist bereits der neunte Start für Synspective seit 2020.
Der Strix-Satellit kann durch Wolken hindurch und bei Nacht hochauflösende Bilder der Erde liefern. Hinter der Mission steckt ein Rahmenvertrag über 18 weitere Starts bis 2030. Das sichert Rocket Lab langfristige Einnahmen aus einem einzigen Kundenverhältnis.
Rekordquartal trifft Verwässerungsrisiko
Die operativen Zahlen sprechen für sich. Im ersten Quartal 2026 erzielte Rocket Lab einen Rekordumsatz von 200,3 Millionen Dollar — ein Plus von 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand wuchs auf rund 2,2 Milliarden Dollar.
Hinzu kommt ein frischer Auftrag des U.S. Space Force Space Systems Command im Wert von 90 Millionen Dollar. Rocket Lab baut und betreibt zwei geostationäre Satelliten — der erste Produktionsauftrag dieser Art in der Unternehmensgeschichte. Laufzeit: bis zu fünf Jahre.
Kein Wunder, dass die Aktie zuletzt trotzdem unter Druck geriet. Rocket Lab hat ein ATM-Programm über 3 Milliarden Dollar aufgelegt, an dem 16 Finanzinstitute beteiligt sind — darunter Goldman Sachs und Morgan Stanley. Das Kapital soll Akquisitionen wie Mynaric und Motiv Space Systems sowie die Entwicklung der Neutron-Rakete finanzieren. Für bestehende Aktionäre bedeutet das potenzielle Verwässerung.
Das institutionelle Lager reagiert gespalten. Ark Invest von Cathie Wood reduzierte seine Position um rund 366.000 Aktien nach einer Phase starker Kurszuwächse. Handelsbanken Fonder AB dagegen stockte im Vorquartal um gut zehn Prozent auf und hält nun 128.000 Aktien im Wert von knapp neun Millionen Dollar.
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