Rocket Lab: 34 Prozent Sprung auf Rekord
Rocket Lab übertrifft mit Umsatz und Aufträgen die Erwartungen. Die Aktie erreicht ein neues Hoch nach Quartalszahlen und Großaufträgen.

- Umsatz steigt um 63,5 Prozent
- Größter Startvertrag der Firmengeschichte
- Übernahme von Motiv Space Systems
- Analysten erhöhen Kursziele deutlich
Ein Quartalsbericht, der alle Erwartungen übertrifft. Ein historischer Startvertrag. Eine Verteidigungspartnerschaft mit Raytheon. Und eine Übernahme obendrauf. Rocket Lab hat am Freitag gleich vier Katalysatoren auf einmal gezündet — und der Markt reagierte entsprechend.
Die Aktie schloss bei 99,27 USD, ein Plus von rund 26 Prozent auf Tagesbasis und ein neues 52-Wochen-Hoch. Auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als vervierfacht.
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Zahlen, die überzeugen
Der Umsatz im ersten Quartal kletterte auf 200,3 Millionen USD — ein Anstieg von 63,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Beide Segmente übertrafen die Schätzungen: Das Raumfahrtsystemgeschäft erzielte 136,7 Millionen USD, das Startsegment 63,7 Millionen USD. Der Auftragsbestand wuchs auf 2,2 Milliarden USD, ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal und mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor.
Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 225 und 240 Millionen USD. Der Konsens der Analysten lag bei rund 207 Millionen USD — die Messlatte liegt deutlich darüber.
Historischer Vertrag, neue Verteidigungsrolle
Rocket Lab unterzeichnete den bislang größten Startvertrag der Unternehmensgeschichte mit einem nicht namentlich genannten Kunden. Das Paket umfasst fünf dedizierte Neutron-Starts und drei Electron-Starts zwischen 2026 und 2029, von Neuseeland und Virginia aus. Das Gesamtmanifest umfasst nun mehr als 70 Missionen.
Allein im ersten Quartal wurden 31 neue Electron- und HASTE-Verträge abgeschlossen — mehr als im gesamten Jahr 2025. Hinzu kommt die Auswahl durch das US Space Force-Programm für weltraumgestützte Abfangraketen, gemeinsam mit Raytheon.
Vollintegration als Strategie
Rocket Lab übernimmt Motiv Space Systems, einen Robotik- und Präzisionsmechanik-Spezialisten aus Pasadena mit 50 Ingenieuren und nachgewiesener Mars-Erfahrung. Der Abschluss ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Die Transaktion ergänzt Gauss, Rocket Labs neue elektrische Antriebslinie für Satellitenkonstellationen.
Das Ziel dahinter ist klar: Rocket Lab will kein reiner Startanbieter bleiben, sondern eine vollintegrierte Raumfahrtinfrastruktur aufbauen — von der Antriebstechnik bis zur Robotik.
Analysten ziehen nach
Mehrere Häuser erhöhten ihre Kursziele. Cowen & Co. hob das Ziel auf 120 USD an und behält die Kaufempfehlung. Craig-Hallum stufte die Aktie auf Kaufen hoch, mit einem Ziel von 98 USD, und lobte die „herausragende Umsetzung“. CFRA bestätigte sein Strong-Buy-Rating und verwies auf den für das vierte Quartal 2026 anvisierten Erststart der Neutron-Rakete.
Von 22 Analysten empfehlen 18 die Aktie zum Kauf, vier raten zum Halten. Verkaufsempfehlungen gibt es keine.
CEO Peter Beck bekräftigte auf dem Investorencall, dass der Zeitplan für den Neutron-Erststart noch in diesem Jahr gilt — und das Startmanifest der Rakete bereits bis zum Ende des Jahrzehnts gut gefüllt ist, noch bevor sie überhaupt abgehoben hat.
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