Rocket Lab Aktie: Cathie Wood greift zu?
ARK-Fonds erwarben Rocket-Lab-Anteile; Citi startete die Beobachtung mit Kaufempfehlung und einem Kursziel von 105 US-Dollar.

- ARK-Fonds kauften 233.482 Rocket-Lab-Aktien
- Citi startete mit Kaufempfehlung
- Synspective vereinbarte 20 weitere Electron-Missionen
- Iridium-Übernahme soll bis Mitte 2027 erfolgen
Die US-Investmentgesellschaft ARK Invest um Cathie Wood hat bei Rocket Lab zugegriffen. Insgesamt erwarben die von der Gesellschaft verwalteten Fonds am Donnerstag 233.482 Aktien des Raumfahrtunternehmens im Gesamtwert von rund 16,5 Millionen US-Dollar. Der Zukauf verteilt sich auf drei aktive Strategien des Hauses, darunter den Flaggschifffonds ARKK sowie die thematischen Vehikel ARKQ und ARKX.
Der Einstieg des Investors fällt in eine Phase spürbarer Kursschwankungen nach einer monatelangen Neubewertung. Im deutschen Handel notiert das Papier aktuell bei 66,10 Euro, was einem Tagesgewinn von 5,2 Prozent entspricht. Trotz dieser jüngsten Erholung liegt die Notierung rund 51 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 133,80 Euro.
Wall Street sieht deutliches Aufwärtspotenzial
Unter institutionellen Beobachtern stößt das Papier weiterhin auf Zuspruch. Das Analysehaus Citi nahm die Beobachtung von Rocket Lab mit einer Kaufempfehlung („Buy“) und einem Kursziel von 105 US-Dollar an den US-Märkten auf. Am US-Handelsplatz schloss die Aktie am Donnerstag bei 70,46 US-Dollar, woraus sich nach Berechnung der Analysten ein Aufwärtspotenzial von rund 49 Prozent ableitet.
Breitere Markterhebungen stützen diese zuversichtliche Haltung. Von 21 erfassten Analysten sprechen 13 eine Kaufempfehlung aus, vier votieren für Halten, während kein einziges Verkaufsvotum vorliegt. Das durchschnittliche Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten liegt bei 109,15 US-Dollar.
Kommerzieller Auftragsbestand federt Marktrisiken ab
Rückenwind erhält die operative Entwicklung durch anhaltenden Zuwachs bei den Startverträgen. Erst kürzlich vereinbarte Rocket Lab mit dem japanischen Erdbeobachtungsunternehmen Synspective 20 zusätzliche Missionen für die Electron-Trägerrakete im Zeitraum von 2028 bis 2031. Dadurch wuchs die Gesamtzahl der von diesem Kunden gebuchten Flüge auf 47, während der gesamte Startauftragsbestand des Raumfahrtkonzerns inzwischen mehr als 100 Missionen umfasst.
Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an strukturellen Meilensteinen für die kommenden Jahre. Die vor gut einer Woche von den Aktionären genehmigte Übernahme von Iridium im Volumen von 8 Milliarden US-Dollar soll bis Mitte 2027 vollzogen werden. Auf der technischen Seite bleibt der geplante Erstflug der größeren Neutron-Rakete ein wesentlicher Terminanker, der frühestens für das vierte Quartal 2026 vorgesehen ist.
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