Rocket Lab Aktie: Golden Dome Partner unter RTX
Rocket Lab baut mit Milliarden-Auftragsbestand und Zukauf sein Verteidigungsgeschäft aus, kämpft aber weiter mit negativem Cashflow.

- Übernahme von Motiv Space Systems
- Auftragsbestand auf 2,22 Mrd. Dollar gestiegen
- Auswahl für Golden-Dome-Programm
- Aktie nach Rekordhoch im Minus
Einmilliardenschwerer Auftragsbestand, neue Übernahmen und der Einstieg in US-Verteidigungsprogramme: Rocket Lab treibt seine Expansion voran. Gleichzeitig bleibt der Weg zur Profitabilität steinig.
Neue Akquisition schließt Lücken
Rocket Lab kauft Motiv Space Systems, einen Spezialisten für Raumfahrtrobotik. Das Unternehmen lieferte Hardware für den Mars-Rover Perseverance. Die Übernahme dient einem klaren Ziel: Rocket Lab will wichtige Komponenten künftig selbst fertigen. Die vertikale Integration schreitet voran.
Der Auftragsbestand des Unternehmens ist auf 2,22 Milliarden Dollar gestiegen. Allein im ersten Quartal kamen 31 neue Startverträge hinzu – mehr als Rocket Lab im gesamten Jahr 2025 verbuchte.
Zwei Großprojekte in Aussicht
Rocket Lab positioniert sich zunehmend in der US-Verteidigungsindustrie. Das Unternehmen wurde als Partner für das Programm „Golden Dome“ ausgewählt, eine mehrschichtige Raketenabwehr-Initiative unter Führung von RTX. Solche Regierungsaufträge versprechen langfristige Finanzierung, bergen aber auch Risiken: strenge Skalierungsvorgaben und mögliche Zeitplanänderungen.
Parallel dazu darf Rocket Lab bei der NASA um den Mars-Kommunikationsauftrag mitbieten. Das Budget liegt bei 700 Millionen Dollar. Die Verträge könnten im vierten Quartal 2026 vergeben werden.
Kurs mit Rücksetzer
Die Rocket-Lab-Aktie notierte am Freitag bei 107,00 Euro – ein Minus von 5,64 Prozent zum Vortag. Das ist kein Zufall. Der Kurs hatte zuvor in der Woche mit 113,40 Euro ein 52-Wochen-Hoch erreicht. Auf Monatssicht steht ein Plus von über 71 Prozent. Der RSI liegt mit 50,7 neutral.
Institutionelle Investoren halten knapp 72 Prozent der Aktien. Die hohe Volatilität von über 120 Prozent zeigt: Die Aktie bleibt ein Nervenkitzel.
Trotz Rekordumsätzen im ersten Quartal verbucht Rocket Lab weiterhin negativen freien Cashflow. Das Geld fließt in die Entwicklung der größeren Neutron-Rakete und in die Integration der jüngsten Zukäufe.
Für das zweite Quartal 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 225 und 240 Millionen Dollar. Analysten rechnen nicht vor Ende 2027 oder 2028 mit operativer Profitabilität nach GAAP-Standard. Der Expansionskurs kostet – doch die Auftragsbücher sind so voll wie nie.
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