Rocket Lab Aktie: Institutionen kaufen
Große Vermögensverwalter bauen ihre Positionen bei Rocket Lab aus, obwohl der Erstflug der Neutron-Rakete verschoben wurde. Der Auftragsbestand erreicht einen Rekordwert.

- Quadrature Capital und Vanguard erhöhen Aktienanteile
- Rekord-Auftragsbestand von 1,85 Milliarden US-Dollar
- Neutron-Erstflug auf viertes Quartal 2026 verschoben
- Aktionärsversammlung zur Bewertung des Fortschritts im Mai
Rocket Lab verzeichnet wachsendes Interesse großer Vermögensverwalter — und das trotz eines Rückschlags beim wichtigsten Entwicklungsprojekt des Unternehmens. Die Kombination aus Rekord-Auftragsbestand und verschobenem Neutron-Erstflug zeichnet ein ambivalentes Bild.
Starke Nachfrage, verzögerter Raketenstart
Laut Pflichtmitteilungen vom 13. März erhöhte Quadrature Capital seinen Anteil um 121 Prozent auf insgesamt 391.213 Aktien — ein Zukauf von rund 18,75 Millionen USD. Vanguard baute seine Position ebenfalls aus und hält nun knapp 41,8 Millionen Aktien, rund 5,4 Prozent mehr als zuvor.
Hintergrund dieser Käufe sind die Jahreszahlen 2025, die Rocket Lab Ende Februar veröffentlichte. Der Umsatz im vierten Quartal belief sich auf 179,6 Millionen USD. Der Auftragsbestand kletterte auf einen Rekordwert von 1,85 Milliarden USD — ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Maßgeblich dazu beigetragen hat ein 816-Millionen-Dollar-Vertrag der U.S. Space Development Agency für Raketen-Warn- und Tracking-Satelliten.
Weniger erfreulich: Der Erstflug der Mittelklasse-Rakete Neutron ist nun für das vierte Quartal 2026 geplant. Eine Anomalie beim Stufentank-Test im Januar 2026 machte zusätzliche Entwicklungsarbeiten notwendig.
Electron liefert, Neutron wartet
Während Neutron auf sich warten lässt, bleibt die kleinere Electron-Rakete operativ zuverlässig. Mission 83 wurde kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Für institutionelle Investoren scheint der Neutron-Verzug dennoch kein Ausschlusskriterium zu sein — der Auftragsbestand signalisiert langfristige Nachfrage nach Startkapazitäten.
Auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2026 werden Aktionäre erstmals offiziell Gelegenheit haben, den Fortschritt bei Neutron sowie die Kapitalallokation des Managements zu bewerten. Frist für Aktionärsanträge und Nominierungen ist der 22. März 2026. Aktuell notiert die Aktie rund 10 Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts — der Kurs hat seit Jahresbeginn nachgegeben, liegt aber noch deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt.
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