Rocket Lab Aktie: Mynaric-Übernahme besiegelt

Rocket Lab hat die Akquisition des deutschen Laserspezialisten Mynaric vollzogen. Die Übernahme sichert dem US-Raumfahrtkonzern eine Schlüsseltechnologie für Satellitenkommunikation und eröffnet den Zugang zum europäischen Markt.

Die Kernpunkte:
  • Übernahme für 155,3 Millionen US-Dollar abgeschlossen
  • Sicherung von Schlüsseltechnologie für optische Satellitenkommunikation
  • Vertikale Integration und Expansion des Hardware-Portfolios
  • Direkter Zugang zu europäischen Raumfahrtprogrammen

Rocket Lab schließt die Übernahme des Münchner Laserspezialisten Mynaric ab. Mit der Genehmigung des Bundeswirtschaftsministeriums im Rücken sichert sich der US-Konzern eine Schlüsseltechnologie für künftige Satelliten-Konstellationen und schlägt im gleichen Schritt seine erste Brücke nach Europa.

Strategische Unabhängigkeit durch Laser-Tech

Der Deal hat ein Gesamtvolumen von 155,3 Millionen US-Dollar. Die Bezahlung erfolgt über eine Bar-Komponente sowie die Ausgabe von rund 2,28 Millionen neuen Rocket-Lab-Aktien. Mynaric gilt als Pionier bei optischen Kommunikationsterminals, die für die Vernetzung von Satelliten im All essenziell sind. Bisher galt die Verfügbarkeit dieser Hochleistungskomponenten als Nadelöhr in der Lieferkette globaler Betreiber.

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Die Zusammenarbeit ist bereits erprobt. Mynaric lieferte Terminals für die SDA-Großaufträge von Rocket Lab im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar. Die Integration soll nun helfen, die Produktion massiv zu skalieren und die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu verringern. Durch den Standort in München gewinnt Rocket Lab zudem direkten Zugang zu europäischen Raumfahrtprogrammen.

Expansion des Hardware-Portfolios

Parallel zum Abschluss der Übernahme treibt das Unternehmen seine vertikale Integration weiter voran. Am 14. April stellte der Konzern mit „Gauss“ ein hauseigenes elektrisches Antriebssystem vor. Diese Hall-Effekt-Triebwerke werden in einer neuen Fertigungslinie mit einer Kapazität von über 200 Einheiten pro Jahr produziert. Sie sind sowohl für kommerzielle Missionen als auch für Projekte der nationalen Sicherheit vorgesehen.

An der Börse reagierte das Papier am Mittwoch mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 62,30 Euro. Trotz der jüngsten Erholung notiert die Aktie seit Jahresbeginn noch rund vier Prozent im Minus und bleibt deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 83,00 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 41,6 Milliarden US-Dollar festigt Rocket Lab seine Position als einer der größten privaten Akteure im Raumfahrtsektor.

Die Integration von Mynaric soll die Produktionskapazitäten in München skalieren, um den wachsenden Bedarf staatlicher und kommerzieller Kunden zu decken. Am Standort Deutschland wird sich nun entscheiden, wie reibungslos Rocket Lab die Laser-Technologie in die eigene Massenfertigung überführen kann.

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