Rocket Lab Aktie: Spannung vor Zahlen
Rocket Lab veröffentlicht Jahreszahlen 2025 und gibt Einblick in die Neutron-Entwicklung. Analysten erwarten starkes Umsatzwachstum trotz Rückschlägen im Raketenprogramm.

- Starke Umsatzprognosen für Q4 und Gesamtjahr 2025
- Neutron-Erstflug möglicherweise verschoben
- Milliardenauftrag der US Space Agency
- 21 erfolgreiche Electron-Starts im Vorjahr
Die Aktie von Rocket Lab USA zeigt sich volatil. Anleger positionieren sich vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025, die für den 26. Februar 2026 angesetzt ist. Der Titel hat in den vergangenen Wochen deutlich nachgegeben – belastet durch Verzögerungen beim Neutron-Raketenprogramm und ein herausforderndes Marktumfeld.
Kursrückgang trotz starker Jahresperformance
Laut Yahoo Finance verlor die Aktie in den jüngsten Handelstagen rund 5 Prozent. Über den vergangenen Monat summiert sich das Minus auf etwa 15 Prozent, wie Simply Wall St berichtet. Auf Jahressicht steht allerdings weiterhin ein Plus von über 150 Prozent zu Buche.
Das Unternehmen kündigte am 26. Januar 2026 an, die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 nach Börsenschluss am 26. Februar zu präsentieren. Eine Telefonkonferenz ist für 23:00 Uhr deutscher Zeit vorgesehen.
Rückschlag bei Neutron belastet Stimmung
Im Fokus steht das Neutron-Raketenprogramm. Am 21. Januar 2026 gab Rocket Lab bekannt, dass ein Tank der ersten Stufe während eines hydrostatischen Drucktests geplatzt ist. Das Unternehmen betonte, solche Fehler seien bei Qualifikationstests nicht ungewöhnlich. Der nächste Tank befinde sich bereits in Produktion.
Laut einer Analyse von Seeking Alpha vom 8. Februar 2026 könnte der Vorfall den Erstflug der Neutron auf Ende 2026 oder Anfang 2027 verschieben. Ein aktualisierter Zeitplan soll während der bevorstehenden Telefonkonferenz vorgestellt werden.
Analysten erwarten kräftiges Umsatzwachstum
Die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal fallen dennoch konstruktiv aus. Laut Zacks Investment Research rechnet der Konsens mit einem Umsatz von rund 177,9 Millionen Dollar – ein Plus von 34,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Für das Gesamtjahr 2025 prognostizieren Analysten Erlöse von etwa 600 Millionen Dollar, was einem Wachstum von 37,6 Prozent entspricht. Beim Ergebnis je Aktie wird eine Verbesserung erwartet, wobei Rocket Lab weiterhin Verluste schreibt, da das Unternehmen massiv in Wachstum investiert.
Operative Erfolge mit Electron-Rakete
Trotz der Neutron-Herausforderungen kommt Rocket Lab operativ voran. Im Januar 2026 absolvierte das Unternehmen den 81. Electron-Start – die zweite Mission innerhalb von nur acht Tagen, wie Zacks berichtet. Im Gesamtjahr 2025 gelangen 21 erfolgreiche Electron-Missionen.
Beim Neutron-Programm erreichte Rocket Lab einen Meilenstein mit der Auslieferung der „Hungry Hippo“-Nutzlastverkleidung nach Virginia. Sie wird nun am Neutron-Integrationskomplex auf Wallops Island für Tests vorbereitet.
Milliarden-Auftragsbuch stützt Geschäft
Der Auftragsbestand profitiert von großvolumigen Rüstungsverträgen. Im Dezember 2025 sicherte sich Rocket Lab einen 816 Millionen Dollar schweren Auftrag der U.S. Space Development Agency – den größten Einzelvertrag der Firmengeschichte. Er umfasst den Bau von 18 Satelliten für das Tracking Layer Tranche 3-Programm.
Laut Yahoo Finance belief sich der Electron-Auftragsbestand im dritten Quartal 2025 auf 49 Starts, davon 17 neu unterzeichnet im Quartal.
Kennzahlen im Überblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Veröffentlichung Zahlen | 26. Februar 2026 |
| Q4 2025 Umsatzprognose | ~177,9 Mio. USD (Konsens) |
| FY2025 Umsatzprognose | ~600 Mio. USD (Konsens) |
| 52-Wochen-Spanne | 14,71 – 99,58 USD |
| Marktkapitalisierung | ~37 Mrd. USD |
| Electron-Starts 2025 | 21 Missionen |
| SDA-Auftragswert | 816 Mio. USD |
Am 26. Februar richten sich alle Blicke auf die Telefonkonferenz. Dort dürfte das Management Details zum aktualisierten Neutron-Zeitplan liefern und die Auswirkungen des Tank-Vorfalls einordnen. Entscheidend wird sein, ob Rocket Lab die hohe Electron-Startfrequenz aufrechterhalten und gleichzeitig Neutron zügig vorantreiben kann.
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