Rocket Lab Aktie: Starkes Momentum

Rocket Lab meldet Rekordumsatz und starke Margen für 2025, schließt wichtige Akquisition ab. Analysten bewerten die Aktie positiv, sehen jedoch Risiko durch Verzögerung der Neutron-Rakete.

Die Kernpunkte:
  • Umsatzwachstum von 38 Prozent auf 602 Millionen Dollar
  • Übernahme von OSI stärkt Fertigungskapazitäten
  • Verzögerung beim Erststart der Neutron-Rakete
  • Institutionelle Investoren bauen Positionen massiv aus

Rocket Labs CFO steht heute auf der Cantor Fitzgerald Investorenkonferenz im Mittelpunkt – und das Timing ist günstig. Starke Jahreszahlen, eine frisch abgeschlossene Übernahme und eine beschleunigte Startfrequenz geben dem Unternehmen Rückenwind. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings die Verzögerung bei der Neutron-Rakete.

Rekordwachstum und neue Übernahme

Rocket Lab schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordumsatz von 602 Millionen US-Dollar ab – ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Q4-Umsatz lag bei 180 Millionen Dollar. Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen zwischen 185 und 200 Millionen Dollar. Die Non-GAAP-Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf 44,3 Prozent, gegenüber 32 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand wuchs um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar.

Parallel dazu schloss Rocket Lab am 26. Februar die Übernahme von Optical Support, Inc. (OSI) ab. Das Unternehmen bringt Präzisionsoptik-Kapazitäten, 20 Mitarbeiter und rund 22.000 Quadratfuß an Fertigungs- und Testanlagen mit. Damit stärkt Rocket Lab seine Lieferkette für nationale Sicherheits- und kommerzielle Raumfahrtprogramme.

Analysten uneins über Bewertung

Cantor Fitzgerald bestätigte seine Overweight-Einstufung und hob das Kursziel auf 85 Dollar an. Als Begründung nannte die Bank die Rekorderlöse sowie die starke Startbilanz: 21 erfolgreiche Missionen im Jahr 2025 – darunter sieben allein im vierten Quartal, der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Für 2026 modelliert Cantor Fitzgerald 27 Starts auf den Plattformen Electron und HASTE.

Needham bleibt zwar bei seiner Kaufempfehlung, senkte das Kursziel jedoch auf 95 Dollar – mit Verweis auf die verschobene Neutron-Erstmission. Diese soll nun im vierten Quartal 2026 stattfinden, nachdem ein Tanktest der ersten Stufe fehlschlug. KeyBanc beließ seine Einstufung bei Sector Weight und passte ebenfalls die Schätzungen an die Verzögerung an.

Institutionelle Investoren bauen Positionen auf

Trotz der Neutron-Unsicherheit zeigen institutionelle Investoren hohes Vertrauen. Über 70 Prozent der Rocket Lab-Aktien befinden sich in institutionellem Besitz. Norges Bank baute zuletzt eine neue Position im Wert von 341 Millionen Dollar auf, Invesco erhöhte seinen Anteil um 67 Prozent. Auch Vanguard und Baillie Gifford stockten ihre Positionen auf.

Die Aktie erzielte in den vergangenen zwölf Monaten ein Plus von 273 Prozent und bringt bei einem Umsatz von 602 Millionen Dollar eine Marktkapitalisierung von rund 39,8 Milliarden Dollar auf die Waage.

Der heutige Konferenzauftritt des CFO dürfte vor allem in Bezug auf zwei Themen aufschlussreich sein: den Zeitplan für die Neutron-Erstmission und die Kapitalallokation nach der OSI-Übernahme. Beide Punkte stehen bei mehreren Analysehäusern derzeit als zentrale Variablen in den Modellen.

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