Rocket Lab: Q1-Umsatz 185–200 Millionen erwartet
Rocket Lab erwartet Rekordumsatz im ersten Quartal, während Neutron-Start auf Q4 2026 verschoben wird. Aktionäre blicken gespannt auf die Zahlen am 7. Mai.

- Rekordumsatz von bis zu 200 Mio. Dollar erwartet
- Neutron-Start nun für Q4 2026 geplant
- Auftragsbestand steigt auf 1,85 Mrd. Dollar
- Virtuelle Hauptversammlung am 20. Mai
Rocket Lab steht vor einer der ereignisreichsten Wochen des Jahres. Am Donnerstag folgen die Quartalszahlen — und die Latte liegt hoch.
Rekordprognose für Q1 2026
Das Unternehmen selbst hat die Erwartungen gesetzt: Für das erste Quartal 2026 peilt Rocket Lab einen Rekordumsatz zwischen 185 und 200 Millionen Dollar an. Das wäre ein Wachstum von rund 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die GAAP-Bruttomarge soll zwischen 34 und 36 Prozent liegen, die Non-GAAP-Marge zwischen 39 und 41 Prozent.
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Der Verlust je Aktie wird auf minus 0,04 Dollar geschätzt. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, dass das erste Quartal den Höhepunkt der Neutron-Entwicklungsausgaben markieren dürfte — mit entsprechend negativem freiem Cashflow im nahen Zeitraum.
Die Zahlen erscheinen nach US-Börsenschluss am 7. Mai. Eine Telefonkonferenz folgt um 17:00 Uhr Ostküstenzeit.
Neutron, Backlog und institutionelle Signale
Das Fundament ist solide. Im Gesamtjahr 2025 erzielte Rocket Lab einen Rekordumsatz von 602 Millionen Dollar — ein Plus von 38 Prozent. Der Auftragsbestand kletterte auf 1,85 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 21 Missionen flogen ohne einen einzigen Fehlschlag.
Auf der Verteidigungsseite läuft es ebenfalls: Die Space Development Agency hat Rocket Lab mit dem Bau von 18 Raumfahrzeugen beauftragt — ein Auftrag im Wert von 816 Millionen Dollar. Die kombinierten SDA-Aufträge übersteigen damit rund 1,3 Milliarden Dollar.
Beim Neutron-Programm gab es zuletzt einen Rückschlag. Ein Tank riss während eines Qualifikationstests — verursacht durch einen Fertigungsfehler in einer handgelegten Verbindung. Rocket Lab hat die Produktion auf automatisierte Faserplatzierung umgestellt. Der erste Neutron-Start ist nun für das vierte Quartal 2026 geplant.
Das institutionelle Bild ist gemischt. Vanguard hat seinen Anteil auf rund 47,4 Millionen Aktien aufgestockt — ein Plus von 13,4 Prozent. Parallel dazu stieg das Short-Interesse um rund 27 Prozent auf etwa 31,5 Millionen Aktien. Insider haben zuletzt Anteile verkauft. Kein Wunder, dass der Markt genau hinschaut.
Aktie und Optionsmarkt
Die Aktie schloss am Freitag bei 78,81 Dollar — ein Tagesverlust von 4,48 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 96,30 Dollar Mitte Januar ist sie damit rund 18 Prozent entfernt. Der Kurs liegt aber noch deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 63,75 Dollar.
Der Optionsmarkt preist für den Tag nach den Zahlen eine Bewegung von rund 7 Prozent ein — etwa 5,78 Dollar je Aktie. Das offene Interesse liegt bei knapp 37.600 Kontrakten, mit einem leichten Überhang auf der Call-Seite.
Aktionärsversammlung am 20. Mai
Nach den Zahlen folgt am 20. Mai die virtuelle Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung stehen die Wahl eines Direktors, die Bestätigung von Deloitte als Wirtschaftsprüfer sowie eine nicht bindende Abstimmung zur Vorstandsvergütung. CEO Peter Beck erhält ein Grundgehalt von 800.000 Dollar und Aktieneinheiten mit einem Zielwert von 8 Millionen Dollar.
Analysten rechnen für das laufende Jahr mit einem Umsatz von 870 Millionen Dollar — und für 2027 bereits mit 1,2 Milliarden Dollar. Ob die Quartalszahlen am Donnerstag diese Wachstumsstory stützen, wird die Richtung für die nächsten Wochen vorgeben.
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