Rocket Lab USA Aktie: Glänzende Geschäftsergebnisse!
Rocket Lab meldet starkes Umsatzwachstum und einen prall gefüllten Auftragsbestand, doch technische Probleme verschieben den Erstflug der Neutron-Rakete. Analysten bewerten die Lage uneinheitlich.

- Umsatz steigt um 38 Prozent auf Rekordniveau
- Erstflug der Neutron-Rakete auf 2026 verschoben
- Mehrere Insider-Verkäufe Anfang März gemeldet
- Analysten heben und senken Kursziele
Rekord-Finanzzahlen für 2025 treffen auf technische Probleme bei der Neutron-Rakete. Während der Umsatz um 38 Prozent zulegte und der Auftragsbestand explodierte, sorgt eine verschobene Neutron-Premiere für Gegenwind. Parallel dazu häufen sich Insider-Verkäufe – ein Warnsignal oder Routine?
Starke Zahlen übertreffen Erwartungen
Rocket Lab meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Rekordumsatz von 602 Millionen Dollar – ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal kletterten die Erlöse auf 180 Millionen Dollar, während sich die Non-GAAP-Bruttomarge von 32 auf 44,3 Prozent verbesserte.
Der Verlust je Aktie lag im Schlussquartal bei 0,09 Dollar und fiel damit besser aus als befürchtet. Für das erste Quartal 2026 stellte das Management Umsätze zwischen 185 und 200 Millionen Dollar in Aussicht – deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von rund 181 Millionen Dollar.
Der Auftragsbestand wuchs um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Davon entfallen 74 Prozent auf Space Systems und 26 Prozent auf Launch-Dienstleistungen. Das Unternehmen plant, etwa 37 Prozent des Backlogs innerhalb der kommenden zwölf Monate als Umsatz zu realisieren.
2025 führte Rocket Lab 21 Starts durch – mit einer Erfolgsquote von 100 Prozent. Ein Auftrag über 816 Millionen Dollar von der Space Development Agency festigte die Pipeline zusätzlich.
Neutron-Start verschiebt sich
Die für Q4 2026 angekündigte Erstbesteigung der Neutron-Rakete kam nach einem Tanktest-Versagen zustande. Die Stufe 1 war während der Prüfung geborsten – ein Rückschlag, der höhere Entwicklungskosten und zusätzlichen Zeitdruck mit sich bringt.
KeyBanc behielt seine Sector-Weight-Einstufung bei und verwies auf den revidierten Zeitplan. Die verzögerte Markteinführung belastet die mittelfristige Perspektive, zumal die Margen durch gestiegene F&E-Ausgaben unter Druck geraten.
Insider verkaufen Aktien
Anfang März meldeten mehrere Führungskräfte Anteilsverkäufe. CFO Adam C. Spice trennte sich am 2. März von 59.714 Aktien zu gewichteten Durchschnittspreisen zwischen 66,83 und 70,62 Dollar. Die Transaktionen erfolgten im Rahmen einer vordefinierten Regel-10b5-1-Vereinbarung zur Deckung von Steuerpflichten aus Aktiengewährungen.
In der Woche vom 2. bis 4. März wurden weitere Verkäufe von CEO und leitenden VPs gemeldet. Solche Transaktionen sind oft Teil regulärer Vergütungspläne, doch die geballte Häufung erhöht das kurzfristige Angebot und kann den Kurs zusätzlich belasten.
Analysten bleiben optimistisch
Cantor Fitzgerald hob am 2. März sein Kursziel von 72 auf 85 Dollar an und bekräftigte die Overweight-Einstufung. Der Analyst verwies auf die Rekordzahlen und prognostizierte weiteres Wachstum für 2026.
Needham & Company senkte sein Kursziel hingegen von 110 auf 95 Dollar, hielt aber an der Kaufempfehlung fest. Insgesamt vergaben Analysten ein Strong Buy, sieben Buy, sieben Hold und ein Sell-Rating.
Kurs schwankt am 9. März
Am 9. März bewegte sich die Aktie zwischen 67,35 und 75,10 Dollar. Zum Handelsende stand der Kurs bei 69,70 Dollar – 3,5 Prozent über dem Tagestief und 7,2 Prozent unter dem Tageshoch. Das Volumen lag mit 22,27 Millionen Stück über dem Durchschnitt von 17,27 Millionen.
Die 52-Wochen-Spanne reicht von 14,71 bis 99,58 Dollar. Im Februar gab die Aktie um 13,7 Prozent nach, während der S&P 500 um 0,9 Prozent und der Nasdaq um 3,4 Prozent fielen.
Neue Geschäftsfelder im Aufbau
Ende Februar stellte Rocket Lab siliziumbasierte Solarzellenarrays für weltraumgestützte Rechenzentren im Gigawatt-Maßstab vor. Die Module sind leicht, massenproduzierbar und strahlungsresistent. Ein CHIPS-Zuschuss über 23,9 Millionen Dollar ermöglicht den Ausbau der Halbleiterfertigung in Albuquerque.
Am 26. Februar schloss das Unternehmen die Übernahme von Optical Support, Inc. ab. Die Akquisition bringt 20 Mitarbeiter und 22.000 Quadratfuß Produktions- und Testflächen für Präzisionsoptik. Die Integration soll Lieferketten für nationale Sicherheits- und kommerzielle Raumfahrtprogramme stärken.
Mit einer Marktkapitalisierung von rund 39,78 Milliarden Dollar wird die Aktie zum etwa 46,6-fachen des erwarteten Jahresumsatzes gehandelt. Die Bewertung setzt starkes Wachstum voraus – eine Herausforderung, sollte sich der Neutron-Zeitplan weiter verzögern. Die Q1-2026-Zahlen werden zeigen, ob Rocket Lab die ehrgeizigen Ziele halten kann.
Rocket Lab USA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab USA-Analyse vom 9. März liefert die Antwort:
Die neusten Rocket Lab USA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab USA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rocket Lab USA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




