Rolls-Royce: £7–9 Milliarden Buyback bis 2028
Trotz zehnprozentigem Kursverlust sehen Experten bei Rolls-Royce Potenzial. Rekordgewinne und Milliarden-Rückkäufe stützen die optimistische Einschätzung.

- Analysten bestätigen Kaufempfehlungen
- Günstige Bewertung im Sektorvergleich
- Rekordgewinne und starke Auftragsbücher
- Milliarden-Rückkaufprogramm geplant
Starke Bilanzen, schwache Kurse – bei Rolls-Royce klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit auseinander. Während das britische Traditionsunternehmen Rekordgewinne einfährt, hat die Aktie auf Wochensicht zehn Prozent eingebüßt. Das ruft nun Analysten auf den Plan, die in dem Rücksetzer eine Einstiegschance sehen.
Günstige Bewertung im Sektorvergleich
Die Investmentbanken RBC Capital und Jefferies haben ihre Kaufempfehlungen für den Triebwerksbauer bekräftigt. Mark Fielding von RBC sieht das Kursziel bei 14,50 britischen Pfund. Er verweist auf einen deutlichen Bewertungsabschlag gegenüber der Konkurrenz.
Rolls-Royce wird aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18,6 gehandelt. Der Durchschnitt im europäischen Luft- und Raumfahrtsektor liegt bei 36,7. Der Markt preist offenbar geopolitische Risiken ein, nachdem der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran den Gesamtmarkt belastet hatte.
Aktuell notiert das Papier bei 13,44 Euro und damit gut 15 Prozent unter seinem Jahreshoch vom Februar. Die hohe Volatilität von knapp 62 Prozent spiegelt die Nervosität der Investoren wider.
Volle Auftragsbücher und Milliarden-Rückkäufe
Operativ liefert der Konzern ein robustes Fundament. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Rolls-Royce einen bereinigten Betriebsgewinn von 3,5 Milliarden Pfund bei einer Marge von 17,3 Prozent.
Ein wesentlicher Treiber bleibt das Rüstungsgeschäft. Im Werk in Derby befinden sich derzeit sieben Reaktoren für das SSN-AUKUS-U-Boot-Programm im Bau. Um die anhaltende Nachfrage aus Großbritannien und Australien zu bedienen, hat das Unternehmen seine Produktionsflächen verdoppelt.
Die volle Kasse weckt Erwartungen an die Kapitalallokation. Das Management plant ein mehrjähriges Aktienrückkaufprogramm im Volumen von sieben bis neun Milliarden Pfund. Davon sollen allein im laufenden Jahr 2,5 Milliarden Pfund umgesetzt werden.
Die nächsten konkreten Schritte folgen in wenigen Tagen. Am 30. April 2026 treffen sich die Aktionäre zur Hauptversammlung in Derby. Auf der Tagesordnung stehen die Abstimmungen über die Schlussdividende für 2025 sowie die formelle Ermächtigung für die geplanten Aktienrückkäufe. Stimmen die Anteilseigner zu, erhält das Management den nötigen Spielraum, um die Unterbewertung der eigenen Aktie aktiv anzugehen.
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