Rolls-Royce Aktie: Bedrohlicher Schatten!

Trotz eines milliardenschweren Aktienrückkaufs und angehobener Ziele steht die Rolls-Royce Aktie unter Druck. Ein umstrittenes CEO-Gehalt und Sorgen um das Luftfahrtgeschäft belasten die Stimmung.

Die Kernpunkte:
  • Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Pfund angelaufen
  • Umstrittenes Vergütungspaket für CEO belastet Stimmung
  • Externe Faktoren setzen Luftfahrtgeschäft unter Druck
  • Technische Analyse zeigt kurzfristige Schwäche, langfristigen Trend

Das Rückkaufprogramm läuft, die Mittelfristziele wurden angehoben — und trotzdem steht die Aktie unter Druck. Bei Rolls-Royce prallen gerade zwei gegensätzliche Kräfte aufeinander, die den Kurs in einer engen Spanne halten.

Rückkauf trifft auf Vergütungsstreit

Seit dem 1. April läuft das diesjährige Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden Pfund. Es ist die erste Tranche eines umfassenderen Plans, der bis 2028 insgesamt 7 bis 9 Milliarden Pfund an die Aktionäre zurückführen soll. Eigentlich ein starkes Signal.

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Allerdings trübt ein Governance-Streit die Stimmung. Auf der Hauptversammlung am 30. April steht ein Vergütungspaket für den CEO in Höhe von 24 Millionen Pfund zur Abstimmung. Investoren zeigen sich skeptisch — und das spiegelt sich im Kurs wider. Am 6. April fiel die Aktie um 1,53 Prozent auf 1.188,50 Pence.

Gegenwind aus dem Luftfahrtgeschäft

Zusätzlich belasten externe Faktoren das Zivilluftfahrtgeschäft, das größte der drei Hauptsegmente. Steigende Kerosinpreise und die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten setzen die Fluggesellschaften unter Druck. Analysten sehen das Risiko, dass Carrier Bestellungen verschieben oder streichen könnten.

Das würde direkt auf die langfristigen Serviceverträge durchschlagen, die einen wesentlichen Teil der Erträge ausmachen. Rolls-Royce peilt bis 2028 einen operativen Gewinn von 4,9 bis 5,2 Milliarden Pfund an — doch der Markt bewertet derzeit vor allem die Risiken für die Cashflows im laufenden Jahr.

Technisches Bild: Kurzfristig angeschlagen, langfristig intakt

Die Aktie notiert aktuell unterhalb des 20-Tage-Durchschnitts (1.206 Pence) und des 50-Tage-Durchschnitts (1.247 Pence). Der langfristige Aufwärtstrend bleibt jedoch intakt: Der 200-Tage-Durchschnitt bei 1.137 Pence liegt deutlich darunter. Rund 64 Prozent der Trades am 7. April waren Kauforders — ein Hinweis darauf, dass ein Teil der Anleger die aktuelle Schwäche als Einstiegsgelegenheit wertet.

Zwei Termine prägen den weiteren Verlauf im April: Am 23. April wird die Aktie ex-Dividende für die geplante Schlusszahlung 2025 von 5,0 Pence je Aktie gehandelt. Die formelle Bestätigung dieser Ausschüttung folgt dann auf der Hauptversammlung am 30. April — zusammen mit der Abstimmung über das umstrittene CEO-Gehalt.

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