Rolls-Royce Aktie: Bonität bestätigt
S&P Global bestätigt die Bonität von Rolls-Royce und prognostiziert robuste freie Cashflows von bis zu 3,3 Mrd. Pfund. Das Rating-Update spiegelt die neu geordnete Konzernstruktur wider.

- S&P verleiht langfristiges Rating von BBB+
- Prognose für starken operativen Cashflow
- Aktienrückkaufprogramm läuft weiter
- Aktie nähert sich 52-Wochen-Hoch
Rolls-Royce startet mit Rückenwind in das neue Börsenjahr. Während der britische Leitindex FTSE 100 heute erstmals die historische Marke von 10.000 Punkten durchbrach, festigt der Triebwerksbauer seine finanzielle Basis. Die Ratingagentur S&P Global sorgt dabei für Klarheit in der Konzernstruktur und bestätigt das Vertrauen in die künftigen Cashflows.
Technisches Update mit Signalwirkung
S&P Global Ratings hat der Muttergesellschaft Rolls-Royce Holdings plc am heutigen Freitag ein langfristiges Emittentenrating von ‘BBB+’ verliehen. Dieser Schritt, wirksam seit dem 1. Januar, ist primär struktureller Natur. Er spiegelt die neu geordnete rechtliche Aufstellung wider und stellt das börsennotierte Mutterunternehmen auf eine Stufe mit der operativen Tochtergesellschaft, die bereits im August 2025 heraufgestuft wurde. Das ‘Stable’-Outlook signalisiert dabei Zuversicht in die Disziplin des Managements während der laufenden Transformation.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rolls-Royce?
Die Analysten untermauern ihre Einschätzung mit robusten Finanzkennzahlen für den Luftfahrtriesen:
* Cashflow-Stärke: S&P prognostiziert für das Geschäftsjahr 2025 einen freien operativen Cashflow (FOCF) von rund 3,0 Milliarden Pfund. Für 2026 wird ein Anstieg auf bis zu 3,3 Milliarden Pfund erwartet.
* Margen und Schulden: Die bereinigte EBITDA-Marge soll sich bei stabilen 18 bis 19 Prozent einpendeln. Der Verschuldungsgrad wird voraussichtlich komfortabel unter dem 1,5-fachen des EBITDA bleiben.
Aktienrückkauf und Charttechnik
Parallel zur Rating-Bestätigung läuft das aktuelle Aktienrückkaufprogramm über 200 Millionen Pfund weiter, das noch bis Februar 2026 angesetzt ist. Dies ist Teil der umfassenderen Kapitalrückführungsstrategie, die nach dem Abschluss eines 1-Milliarden-Pfund-Pakets im November fortgesetzt wird. In einer heute veröffentlichten Pflichtmitteilung aktualisierte das Unternehmen zudem die Gesamtzahl der Stimmrechte auf 8.443.808.552 Aktien – eine direkte Folge der eingezogenen Papiere.
An der Börse notiert das Papier um 1.186 GBp in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch. Aus charttechnischer Sicht ringt die Aktie mit dem Widerstand bei 1.200 GBp. Ein Ausbruch über diese psychologische Marke könnte den Aufwärtstrend bestätigen, während bei kurzfristigen Gewinnmitnahmen der Bereich um 1.150 GBp als Unterstützung dient.
Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf Ende Februar 2026. Dann wird Rolls-Royce die vorläufigen Jahreszahlen für 2025 vorlegen. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob der tatsächlich erzielte Free Cashflow die von S&P veranschlagte Prognose von 3,0 Milliarden Pfund erreicht.
Rolls-Royce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rolls-Royce-Analyse vom 2. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Rolls-Royce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rolls-Royce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rolls-Royce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




