Rolls-Royce Aktie: Neue Ziele
Rolls-Royce steigert Gewinn und Cashflow deutlich, erhöht die Ziele für die kommenden Jahre und kündigt ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm an.

- Operativer Gewinn erreicht 3,5 Milliarden Pfund
- Free Cashflow springt auf 3,3 Milliarden Pfund
- Mehrjähriges Rückkaufprogramm von bis zu 9 Mrd. Pfund
- Gewinnziel für 2026 auf 4,0-4,2 Mrd. Pfund angehoben
Rolls-Royce setzt gleich mehrere Ausrufezeichen: deutlich höhere Gewinne, ein überraschend kräftiger Cashflow – und dazu ein groß angelegtes Aktienrückkaufprogramm. Das Management erhöht sogar die Ziele für die kommenden Jahre. Was steckt hinter diesem Selbstbewusstsein?
Starke Zahlen – und diesmal breit getragen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr legte der bereinigte operative Gewinn auf 3,5 Mrd. Pfund zu. Auch der Umsatz stieg auf 20,1 Mrd. Pfund – und zwar nicht nur in einem einzelnen Bereich: Civil Aerospace, Defence und Power Systems wuchsen jeweils.
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Besonders wichtig für Anleger: Der operative Erfolg kam sichtbar im Geldbeutel an. Der Free Cashflow sprang auf 3,3 Mrd. Pfund, die Netto-Cash-Position verbesserte sich auf 1,9 Mrd. Pfund. Unterm Strich zog auch der Vorsteuergewinn deutlich an und stieg auf 6,94 Mrd. Pfund.
Die Aktie markierte gestern bei 15,92 € ein neues 52‑Wochen-Hoch – ein Signal, dass der Markt die neuen Daten und Ziele ernst nimmt.
Warum die Dynamik zunimmt
Ein zentraler Treiber war die Sparte Civil Aerospace. Hier liegen die Engine Flying Hours (EFH) inzwischen bei 111% des Niveaus von 2019. Heißt: Die Triebwerke sind wieder stärker in der Luft – und genau das ist die Basis für mehr Service- und Wartungsgeschäft.
In Defence verweist das Unternehmen auf anhaltend robuste Nachfrage und „große Aufträge“ über das Jahr hinweg. Parallel verbesserte Power Systems die Profitabilität besonders deutlich. In Summe ergibt das ein Bild, das nicht nur auf Einmaleffekten beruht, sondern auf operativer Breite.
Mehr Rückflüsse für Aktionäre – und höhere Messlatte
Rolls-Royce schaltet auch bei der Kapitalrückgabe hoch: Für 2026 bis 2028 ist ein Aktienrückkauf von 7 bis 9 Mrd. Pfund geplant. Bereits 2026 soll eine erste Tranche von 2,5 Mrd. Pfund abgeschlossen werden. Zusätzlich schlägt das Unternehmen eine Schlussdividende von 5,0 Pence je Aktie vor – damit steigt die Gesamtdividende für das Jahr auf 9,5 Pence, ein Plus von 58% gegenüber dem Vorjahr.
Gleichzeitig werden die Zielmarken nach oben gesetzt: Für 2026 peilt Rolls-Royce nun einen bereinigten operativen Gewinn von 4,0 bis 4,2 Mrd. Pfund an. Und bis 2028 soll er auf 4,9 bis 5,2 Mrd. Pfund steigen, begleitet von einem erwarteten Free Cashflow von 5,0 bis 5,3 Mrd. Pfund.
Unterm Strich ist die Botschaft klar: Rolls-Royce will die aktuell starke operative Entwicklung nicht nur fortschreiben, sondern über höhere Ziele und einen mehrjährigen Rückkaufplan auch messbar untermauern – mit 2026 als erstem wichtigen Prüfstein durch die avisierte Gewinnspanne und die 2,5‑Mrd.-Pfund-Rückkauftranche.
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