Rolls-Royce Aktie: Rückkaufprogramm läuft
Rolls-Royce setzt Kapitalrückführung fort und kauft eigene Aktien zurück. Parallel sichert sich das Unternehmen neue Rüstungsaufträge. Die Jahreszahlen Ende Februar geben weitere Orientierung.

- Fortsetzung des 200-Millionen-Pfund-Rückkaufprogramms
- Neue Motorenaufträge für Boxer-Panzer der Bundeswehr
- Erwartung der Jahreszahlen am 26. Februar 2026
- Verbesserte Finanzlage mit Netto-Liquidität
Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce setzt sein Aktienrückkaufprogramm konsequent fort. Seit Jahresbeginn hat das Unternehmen bereits 7,29 Millionen eigene Aktien zurückgekauft – Teil eines 200 Millionen Pfund schweren Programms, das bis spätestens 24. Februar abgeschlossen sein soll. Alle erworbenen Aktien werden eingezogen.
Nach Milliarden-Programm folgt die nächste Tranche
Das laufende Rückkaufprogramm ist der zweite Schritt in Rolls-Royces Kapitalrückführungsstrategie. Im November 2025 hatte der Konzern bereits ein 1-Milliarde-Pfund-Programm abgeschlossen. Wie viel Kapital 2026 insgesamt an die Aktionäre zurückfließen soll, will das Management bei der Vorlage der Jahreszahlen am 26. Februar bekanntgeben.
Die Rückkäufe unterstreichen die verbesserte Finanzlage des Unternehmens. Mitte 2025 wies Rolls-Royce eine Netto-Liquidität von rund 1,1 Milliarden Pfund aus – ein deutlicher Kontrast zur angespannten Situation der Vorjahre.
Rüstungsaufträge aus Deutschland
Parallel zum Rückkaufprogramm meldet Rolls-Royce operative Fortschritte im Verteidigungsgeschäft. Am 21. Januar sicherte sich die Sparte Power Systems Aufträge über 350 mtu-Motoren der Serie 199. Die Aggregate mit 530 oder 600 Kilowatt Leistung werden Boxer-Radpanzer der Bundeswehr und internationaler Kunden antreiben.
Die ersten Fahrzeuge sollen im ersten Halbjahr 2026 ausgeliefert werden. Bereits 2025 hatte Rolls-Royce rund 400 Motoren für Boxer-Fahrzeuge geordert bekommen. Das Verteidigungsgeschäft macht etwa 25 Prozent des Konzernumsatzes aus.
Blick auf die Jahreszahlen
Am 26. Februar folgen die Geschäftszahlen für 2025. Dabei dürfte nicht nur die finanzielle Performance im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Frage, wie stark sich branchenweite Lieferkettenprobleme auf Rolls-Royce auswirken. Airbus hatte zuletzt vor anhaltenden Engpässen gewarnt, die Produktions- und Wartungspläne belasten könnten.
Für 2024 hatte Rolls-Royce einen Umsatz von 17,8 Milliarden Pfund und einen operativen Gewinn von 2,46 Milliarden Pfund ausgewiesen. Die Zahlen für 2025 werden zeigen, ob der Konzern seine Turnaround-Dynamik halten konnte.
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