Rolls-Royce Aktie: Strategisches Wachstum belebt

Rolls-Royce-Aktionäre stimmen über Dividende und umstrittenes CEO-Gehalt ab. Geopolitische Spannungen belasten die Flugstunden-Prognose.

Die Kernpunkte:
  • Abstimmung über 2,5 Mrd. Pfund Aktienrückkauf
  • CEO erhält Vergütungspaket bis 24,4 Mio. Pfund
  • US-Iran-Konflikt drückt Flugstunden
  • Aktie mit 48 Prozent Jahresplus

Aktionäre von Rolls-Royce blicken gespannt auf den morgigen Donnerstag. Auf der Hauptversammlung in Derby steht viel auf dem Spiel. Das Management präsentiert die Zahlen zum ersten Quartal. Parallel dazu stimmen die Investoren über ein umstrittenes Gehaltspaket ab.

Der Vorstand schlägt einen Aktienrückkauf über 2,5 Milliarden Pfund vor. Hinzu kommt eine Schlussdividende von 5,0 Pence je Aktie. Damit schüttet der Triebwerksbauer erstmals seit über fünf Jahren wieder regelmäßig Geld aus.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt sorgt für Diskussionen. CEO Tufan Erginbilgic soll ein neues Vergütungspaket erhalten. Dieses bringt ihm bis zu 24,4 Millionen Pfund ein. Private und institutionelle Anleger üben daran Kritik.

Geopolitik bremst Flugstunden

Die weltpolitische Lage überschattet das Treffen. Der Konflikt zwischen den USA und Iran belastet die zivile Luftfahrt. Airlines wie Lufthansa streichen zehntausende Flüge. Der Grund sind Kerosinpreise von über 105 US-Dollar pro Barrel.

Für Rolls-Royce ist das ein Problem. Der Konzern verkauft Triebwerke oft nicht direkt. Er rechnet stattdessen nach geflogenen Stunden ab. Die Folge: Jeder gestrichene Flug kostet direkt Umsatz.

Verträge mit garantierten Mindestflugstunden federn die Ausfälle teilweise ab. Die Schweizer Großbank UBS rechnet dennoch mit weniger Flugverkehr. Die Analysten erwarten ein Niveau unterhalb der Unternehmensprognose.

Trotzdem belässt UBS die Aktie auf „Kaufen“. Die Experten verweisen auf steigende Margen und höhere Preise. Auch JPMorgan und RBC raten zum Kauf. Sie betonen die günstige Bewertung im Branchenvergleich.

Aktie im Aufwind

An der Börse zeigen sich Investoren robust. Die Rolls-Royce-Aktie notiert aktuell bei 13,36 Euro. Auf Sicht eines Jahres steht ein Plus von gut 48 Prozent auf der Anzeigetafel. Damit hat der Kurs die jüngsten geopolitischen Rücksetzer gut verdaut.

Morgen blicken Analysten genau auf die neuen Quartalszahlen. Das Management muss beweisen, dass das Gewinnziel für 2026 hält. Der Vorstand plant einen operativen Gewinn von rund 4,1 Milliarden Pfund. Hält die Nachfrage nach Rechenzentren das Energiegeschäft auf Kurs, rückt dieses Ziel näher.

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