Rolls-Royce Aktie: U-Boot-Deal in Derby?

Das Vorhaben in Derby soll britische U-Boot-Projekte unterstützen und voraussichtlich 17.500 qualifizierte Arbeitsplätze stützen.

Börse Global bei Google bevorzugenBei Google bevorzugen
Die Kernpunkte:
  • Zusammenarbeit mit INFINITY bekannt gegeben
  • Prototypen im geplanten Derby-Technologiepark
  • Voraussichtlich 17.500 qualifizierte Arbeitsplätze
  • Rolls-Royce-Aktie am Freitag 3,8 Prozent höher

Rolls-Royce Submarines hat am Freitag eine Partnerschaft mit INFINITY zur Entwicklung großmaßstäblicher Prototypen und fortschrittlicher Fertigungskapazitäten bekannt gegeben. Nach Angaben von Rolls-Royce soll das Projekt britische U-Boot-Programme unterstützen und voraussichtlich 17.500 qualifizierte Arbeitsplätze stützen. Die Aktie stieg am Freitag um 3,8%.

Technologiepark als Standort vorgesehen

Die Zusammenarbeit sieht vor, die Prototypen und Fertigungskapazitäten im geplanten Technologiepark von INFINITY in Derby zu entwickeln. Für diesen Park ist eine Fläche von 200 Acre vorgesehen. INFINITY ist damit sowohl Partner der Zusammenarbeit als auch Planer des vorgesehenen Standorts.

Die Vereinbarung richtet sich auf die Entwicklung großer Prototypen sowie auf den Aufbau fortschrittlicher Fertigungsmöglichkeiten für die britischen U-Boot-Programme. Rolls-Royce ordnet die erwartete Unterstützung der qualifizierten Beschäftigung dem Projekt zu.

Forschungsvorhaben und Aktienrückkauf als Kontext

Für das zivile und militärische Luftfahrtgeschäft kündigten Rolls-Royce Holdings und die britische Regierung vor rund zwei Wochen ein vorgeschlagenes Forschungs- und Technologieprogramm an. Medienberichten zufolge umfasst der geplante Rahmen 2,5 Milliarden £ bei einer Laufzeit von zehn Jahren.

Zu den vorgesehenen Forschungsfeldern gehört die nächste Generation von Strahltriebwerkstechnologie. Der Rahmen steht weiterhin unter dem Vorbehalt einer endgültigen Vereinbarung und der Finanzierungsbedingungen.

Vor rund zwei Wochen meldete Rolls-Royce Holdings außerdem den Rückkauf von rund 2,2 Millionen Stammaktien im Rahmen seines Programms über 2,3 Milliarden £. Das Unternehmen erklärte in der Pflichtmitteilung, dass es beabsichtige, die erworbenen Aktien einzuziehen.

Für den Stichtag 31. Oktober wies Rolls-Royce Holdings insgesamt rund 8,3 Milliarden Stammaktien und ebenso viele Stimmrechte aus. Eigene Aktien hielt das Unternehmen zu diesem Stichtag nicht im Bestand.

Anzeige

Stand heute, 8. November: Rolls-Royce – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Rolls-Royce investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Rolls-Royce: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Rolls-Royce