Rosebank Industries: Milliarden-Zukauf geplant
Rosebank Industries verhandelt über den Erwerb von CPM und MW Industries im Wert von 3,05 Mrd. USD. Die Aktie ist bis zur Veröffentlichung eines Börsenprospekts gesperrt.

- Handelsstopp wegen geplanter US-Übernahmen
- Kapitalerhöhung von rund 1,9 Mrd. Pfund geplant
- Wechsel zum Premium-Segment für 2026 avisiert
- BlackRock und Aviva als Investoren positioniert
Die Aktie von Rosebank Industries bleibt vorerst ein Fall für geduldige Beobachter. Grund für den aktuellen Handelsstopp sind fortgeschrittene Verhandlungen über eine milliardenschwere Expansion in den USA. Kann das Unternehmen die Transformation zum transatlantischen Industriekonzern reibungslos abschließen?
Handelsaussetzung wegen Reverse Takeover
Seit Beginn dieser Woche ruht der Handel der Rosebank-Aktie am Londoner AIM-Markt. Hintergrund ist die geplante Übernahme der US-Unternehmen CPM und MW Industries. Da diese Akquisitionen im Verhältnis zur aktuellen Unternehmensgröße die Kriterien eines „Reverse Takeovers“ erfüllen, erzwingen die regulatorischen Vorgaben eine Unterbrechung des Börsenhandels.
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Die Transaktion hat eine beträchtliche Dimension: Der angestrebte Unternehmenswert wird auf rund 3,05 Milliarden US-Dollar taxiert. Erst wenn Rosebank Industries ein detailliertes Zulassungsdokument (Admission Document) veröffentlicht oder das Scheitern der Gespräche verkündet, wird die Aktie wieder handelbar sein.
Kapitalbedarf und operative Neuausrichtung
Ein zentraler Aspekt für die Marktteilnehmer ist die Finanzierung des Deals. Rosebank plant eine Kapitalerhöhung im Volumen von etwa 1,9 Milliarden Britischen Pfund (ca. 2,59 Milliarden US-Dollar). Investoren achten dabei besonders auf die Konditionen der Platzierung und die resultierende Verwässerung für Altaktionäre.
Operativ würde der Zukauf der Spezialisten für Verarbeitungsausrüstung (CPM) und Präzisionskomponenten (MW Industries) das Profil von Rosebank grundlegend verändern. Dass sich bereits namhafte Adressen wie BlackRock und Aviva bei den Stimmrechtsanteilen positioniert haben, unterstreicht die Bedeutung der anstehenden Kapitalmaßnahmen.
Zeitplan für den Segmentwechsel
Parallel zur US-Expansion verfolgt das Management ein weiteres strategisches Ziel: den Wechsel vom AIM in das Premium-Segment (Main Market) der Londoner Börse. Dieser Schritt ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen und soll das Unternehmen für einen breiteren Kreis institutioneller Investoren und Index-Fonds zugänglich machen.
Der nächste entscheidende Meilenstein ist die Veröffentlichung des erweiterten Börsenprospekts. Dieses Dokument bildet die rechtliche Grundlage für die Wiederaufnahme des Handels und wird die ersten detaillierten Pro-forma-Finanzzahlen der neuen Konzernstruktur enthalten. Im zweiten Quartal 2026 folgt mit dem angestrebten Uplisting an der Londoner Börse der nächste strukturelle Entwicklungsschritt.
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