RTX Aktie: Javelin-Nachschub?
RTX steigerte Umsatz und bereinigten Gewinn im dritten Quartal und hob die Prognose für 2026 an.

- Army-Auftrag für Javelin-Startgeräte
- RTX-Umsatz im Quartal um 11 Prozent gestiegen
- Bereinigter Gewinn je Aktie legte 33 Prozent zu
- Barclays erhöhte Kursziel auf 235 Dollar
Die U.S. Army hat dem Gemeinschaftsunternehmen von Raytheon und Lockheed Martin am 19. Oktober einen Produktionsauftrag über 215 Millionen $ erteilt. Der Auftrag betrifft leichte Start- und Bedieneinheiten für das Javelin-System. Die RTX-Aktie steigt heute um 2,7%; als Treiber des zahlenbedingten Kursgewinns wurden das übertroffene Gewinnerwartungen und der angehobene Ausblick genannt.
Aufträge für Raytheon
Das Javelin Joint Venture ist eine Partnerschaft von Lockheed Martin und Raytheon, einem Geschäftsbereich von RTX. Der Auftrag umfasst die Produktion der sogenannten Lightweight Command Launch Units.
Bereits am 13. Oktober hatte Raytheon Verträge über 729 Millionen $ für Komponenten des Drohnenabwehrsystems LIDS erhalten. Auftraggeber sind die U.S. Army, Katar und Jordanien. Nach Angaben von RTX handelt es sich dabei um die ersten internationalen Verkäufe von KuRFS und Coyote.
Am 15. Oktober wählte die U.S. Space Force Raytheon außerdem für die Modernisierung weltweiter Frühwarnradarstandorte aus. Die Arbeiten gehören zum Programm Ground-Based Radar Digitization.
Quartalszahlen und höhere Kursziele
RTX meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 25,0 Milliarden $, ein Plus von 11% gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 33% auf 2,26 $.
Vor gut einer Woche hob RTX zudem seine Jahresprognose an. Das Unternehmen erwartet für 2026 einen bereinigten Umsatz zwischen 97,0 und 97,5 Milliarden $.
Beim bereinigten Gewinn je Aktie liegt die angehobene Spanne zwischen 7,65 und 7,75 $. Für den freien Mittelzufluss stellt RTX 9,0 bis 9,2 Milliarden $ in Aussicht.
Medienberichten zufolge erhöhte Barclays am Mittwoch nach dem Quartalsbericht sein Kursziel von 223 auf 235 $. Die Einstufung „Übergewichten“ bestätigte das Analysehaus.
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