RTX Aktie: Wichtige Faktoren berücksichtigen
RTX übertrifft im ersten Quartal 2026 die Gewinnerwartungen deutlich, doch die Aktie fällt aufgrund einer leicht enttäuschenden Jahresprognose und unklarer Zollkosten.

- Bereinigter Gewinn je Aktie steigt um 21 Prozent
- Auftragsbestand erreicht Rekordwert von 271 Milliarden Dollar
- Leichte Enttäuschung bei der Umsatzprognose für das Gesamtjahr
- Aktienkurs verliert nach Veröffentlichung über 3 Prozent
Starke Zahlen, schwache Reaktion: RTX hat im ersten Quartal 2026 besser abgeschnitten als erwartet — und die Aktie trotzdem verloren. Das Muster ist bekannt, der Grund diesmal aber konkret.
Solides Quartal quer durch alle Segmente
Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 1,78 Dollar, ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich über der Konsensschätzung von 1,52 Dollar. Der Umsatz stieg um knapp 9 Prozent auf 22,08 Milliarden Dollar.
Alle drei Segmente trugen dazu bei. Collins Aerospace legte um 5 Prozent zu, Pratt & Whitney um 11 Prozent. Raytheon wuchs um 10 Prozent — getragen von anhaltender Nachfrage nach Munition und Raketensystemen.
Rekordauftragsbestand, aber Guidance enttäuscht leicht
Der Auftragsbestand erreichte ein Rekordniveau von 271 Milliarden Dollar, aufgeteilt in 162 Milliarden Dollar kommerzielle Aufträge und 109 Milliarden Dollar Verteidigungsaufträge. Auf dieser Basis hob das Management die Jahresziele an.
Der bereinigte Jahresumsatz soll nun zwischen 92,5 und 93,5 Milliarden Dollar liegen, der bereinigte Gewinn je Aktie zwischen 6,70 und 6,90 Dollar. Das Problem: Der Mittelpunkt der neuen Umsatzspanne lag nach Einschätzung einiger Marktteilnehmer leicht unter bestimmten Analystenerwartungen — ein kleiner Wermutstropfen in einem ansonsten starken Bericht.
Zölle und Kursrückgang
Die Aktie verlor nach den Zahlen rund 3,7 Prozent. Neben der Guidance-Lücke belasteten Sorgen über Zollkosten die Stimmung. Wie hoch diese Belastung konkret ausfällt, ließ das Unternehmen offen — was Raum für Spekulationen lässt.
Kein Wunder, dass der Kurs unter Druck geriet. Mit 159,65 Euro liegt die Aktie rund 12 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März und hat in den vergangenen sieben Tagen über 5 Prozent verloren. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von rund 60 Prozent zu Buche.
Entscheidend für die weitere Entwicklung dürfte sein, wie RTX die Zollbelastungen im laufenden Quartal quantifiziert. Konkrete Zahlen dazu werden spätestens mit dem nächsten Quartalsbericht erwartet.
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