RWE: 1,5 Milliarden Rückkauf bis Juni 2026
RWE-Aktie fällt am Ex-Tag um Dividendenbetrag. Starkes Kursmomentum und Ausbau der Erneuerbaren prägen den positiven Ausblick.

- Kursabschlag durch Dividendenabschlag
- Aktienrückkaufprogramm läuft weiter
- Höhere Aktionärsbeteiligung an HV
- Strategischer Fokus auf Wind und Solar
Wer RWE-Aktien besitzt, sieht heute einen Kursrückgang von rund 3 Prozent — und muss sich keine Sorgen machen. Der Rücksetzer ist rein buchhalterischer Natur: Heute ist Ex-Dividenden-Tag beim Essener Energiekonzern.
Dividende fließt, Rückkauf läuft
Die Hauptversammlung hat eine Ausschüttung von 1,20 Euro je Aktie beschlossen. Wer die Aktie rechtzeitig im Depot hielt, bekommt diesen Betrag überwiesen. Der Kursabschlag entspricht exakt dieser Ausschüttung — kein Kursverlust im eigentlichen Sinne.
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Parallel kauft RWE weiter eigene Aktien zurück. Das Programm startete im November 2024 und umfasst bis zu 1,5 Milliarden Euro. Die aktuelle Tranche läuft bis Juni 2026. Allein in der Woche vom 30. März bis 2. April erwarb RWE knapp 290.000 eigene Aktien an der Xetra.
Aktionäre zeigen mehr Interesse
Die Hauptversammlung lief virtuell in Essen. Die Beteiligung stieg auf 58,90 Prozent — nach 53,66 Prozent im Vorjahr. Abgestimmt wurde unter anderem über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Erneuerung der Rückkaufermächtigung.
Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden auf der Arbeitnehmerbank vier Mitglieder, darunter Gordon Dreyer und Andrea Rodemann. Ihre Wahl erfolgte bereits Ende März in der Delegiertenversammlung.
Starke Kursentwicklung, klarer Ausblick
Das Kursmomentum bleibt bemerkenswert. Auf Sicht von zwölf Monaten legte die Aktie rund 80 Prozent zu — und notiert damit deutlich über ihren gleitenden Durchschnitten. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 28 Prozent.
Strategisch hält RWE an seinem Investitionsplan von 35 Milliarden Euro fest. Ab 2027 sollen rund 70 Prozent des EBITDA aus Wind- und Solarenergie stammen. US-Investitionen baut der Konzern gezielt aus, um von der wachsenden Stromnachfrage durch KI-Rechenzentren zu profitieren.
Für 2026 erwartet RWE ein bereinigtes EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro. Die Dividende soll im nächsten Jahr auf 1,32 Euro je Aktie steigen — das entspricht dem angekündigten jährlichen Wachstumspfad von zehn Prozent.
Die Q1-Zahlen erscheinen im Mai und werden zeigen, ob die US-Expansion und das Erneuerbare-Wachstum bereits in den Quartalsergebnissen sichtbar werden.
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