RWE Aktie: ASML-Deal verdoppelt
Der Energiekonzern RWE sichert sich durch einen erweiterten Liefervertrag mit dem Chipausrüster ASML langfristige Einnahmen aus erneuerbaren Quellen. Die Aktie erreicht daraufhin ein neues 52-Wochen-Hoch.

- Langfristiger Liefervertrag mit ASML bis 2038
- Strom aus Offshore- und Onshore-Windparks
- Aktienkurs markiert neues Jahreshoch
- Nordseecluster als nächste Ausbaumeilensteine
Der Energiekonzern hat seine Partnerschaft mit dem Chipausrüster ASML deutlich ausgebaut. Seit Bekanntgabe am 2. April beliefert RWE den niederländischen Konzern künftig mit rund 130 Megawatt erneuerbarer Kapazität bis 2038 — gespeist aus einem Mix aus Offshore- und Onshore-Windanlagen, darunter der belgische Windpark Northwester 2 und RWEs eigenes niederländisches Projekt OranjeWind.
Technologiekonzerne als Wachstumstreiber
Hinter dem Deal steckt ein Muster: Erst im Februar sicherte sich Amazon 110 Megawatt aus RWEs Nordseecluster B per Stromabnahmevertrag. Halbleiter- und Cloud-Konzerne brauchen immer mehr Strom — und wollen ihn zunehmend grün beziehen. RWE positioniert sich gezielt als Lieferant dieser Nachfrage und schafft sich damit eine stabile Einnahmebasis durch langfristige Verträge.
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Die Nordseecluster-Projekte unterstreichen das Tempo des Ausbaus: Nordseecluster A soll Anfang 2027 in Betrieb gehen, Nordseecluster B bis 2029 folgen. Zusammen sollen sie jährlich rund 6,5 Terawattstunden erzeugen.
Kurs auf Jahreshoch
Die Märkte honorieren den Kurs: Mit einem Schlusskurs von 59,18 Euro markierte die Aktie zuletzt ein neues 52-Wochen-Hoch — ein Plus von knapp 74 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei 44,27 Euro, der Abstand dazu beträgt inzwischen fast 34 Prozent.
Ob das Tempo anhält, hängt maßgeblich davon ab, wie zügig die neuen Kapazitäten ans Netz gehen. Mit dem planmäßigen Start von Nordseecluster A Anfang 2027 steht der nächste konkrete Meilenstein bereits fest.
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