RWE Aktie: Goldman Sachs sorgt für Auftrieb

Die RWE-Aktie profitiert von einer erneuten Kaufempfehlung durch Goldman Sachs, einem laufenden Aktienrückkauf und positiven regulatorischen Signalen für die Windkraft.

Die Kernpunkte:
  • Goldman Sachs bestätigt Kaufempfehlung für RWE
  • Unternehmen kauft über 274.000 eigene Aktien zurück
  • Regulatorische Aussichten für Windkraft verbessern sich
  • Kurs notiert wieder über wichtiger 48-Euro-Marke

Die Papiere des Essener Energieversorgers RWE ziehen am Donnerstagmorgen verstärkt das Interesse der Anleger auf sich. Eine frische Bestätigung der Kaufempfehlung durch Goldman Sachs trifft auf positive Signale aus dem regulatorischen Umfeld und ein aktives Aktienrückkaufprogramm. Können diese Faktoren den Kurs nachhaltig über der wichtigen 48-Euro-Marke etablieren?

  • Analysten-Votum: Goldman Sachs bestätigt “Buy”-Rating.
  • Kapitalmaßnahme: Über 274.000 Aktien in einer Woche zurückgekauft.
  • Regulierung: Aussicht auf höhere Volumina bei Windkraft-Ausschreibungen.

Experten sehen weiteres Potenzial

Auslöser für die aktuelle positive Stimmung ist unter anderem eine neue Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs vom Mittwoch. Analyst Alberto Gandolfi bestätigte seine “Buy”-Empfehlung für den DAX-Konzern. Trotz der starken Performance der letzten zwölf Monate – die Aktie legte in diesem Zeitraum um gut 64 Prozent zu – sieht Gandolfi weiterhin ein attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis und eine solide Aufstellung des Unternehmens.

Unterstützt wird der Kursverlauf durch das laufende Aktienrückkaufprogramm, das dem Markt kontinuierlich Liquidität zuführt. Eine aktuelle Pflichtmitteilung belegt, dass RWE allein zwischen dem 29. Dezember und dem 2. Januar weitere 274.639 eigene Anteile im Rahmen der dritten Tranche erworben hat. Diese Maßnahmen unterstreichen das Vertrauen des Managements in die eigene Bewertung.

Rückenwind durch Politik und CEO-Aussagen

Neben den Analystenkommentaren sorgen Berichte über eine geplante Anhebung der Ausschreibungsvolumina für Onshore-Windkraft in Deutschland für Fantasie. Als führender Projektentwickler würde RWE von solchen regulatorischen Anpassungen mittelfristig profitieren.

Zusätzlich beruhigte CEO Markus Krebber zu Wochenbeginn den Markt mit optimistischen Aussagen zur Preisentwicklung. Sinkende Strom- und Gaspreise sowie staatliche Eingriffe bei den Netzentgelten könnten die Akzeptanz der Energiewende beim Endverbraucher sichern. Dies reduziert das politische Risiko für Versorger erheblich, was institutionelle Investoren honorieren.

Charttechnik: Kampf um die 48 Euro

Mit einem Schlusskurs von zuletzt 48,10 Euro notiert die Aktie wieder in einem Bereich, der charttechnisch von hoher Relevanz ist. Zwar liegt das Papier damit noch knapp 10 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Dezember, doch die Rückeroberung der 48-Euro-Marke gilt als wichtiges Signal der Stärke. Der deutliche Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von über 26 Prozent bestätigt zudem den intakten übergeordneten Aufwärtstrend.

Für den weiteren Wochenverlauf ist entscheidend, ob die Bullen das erreichte Niveau verteidigen können. Ein Wochenschlusskurs deutlich über 48 Euro würde das technische Kaufsignal validieren und darauf hindeuten, dass die jüngsten Gewinnmitnahmen erfolgreich absorbiert wurden.

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