RWE Aktie: Kapitalrückkauf beschlossen
Der Energiekonzern RWE startet ein Rückkaufprogramm für eigene Aktien und weist gleichzeitig eine Klage pakistanischer Landwirte als unbegründet zurück.

- Offizieller Start eines Aktienrückkaufprogramms
- Deutsche Bank erhöht Kursziel auf 55 Euro
- Klimaklage aus Pakistan wird zurückgewiesen
- Aktie notiert deutlich über 200-Tage-Durchschnitt
RWE macht ernst beim Aktienrückkauf – eine Maßnahme, die Anleger regelmäßig als Vertrauensbeweis des Managements werten. Gleichzeitig wehrt sich der Essener Energiekonzern gegen eine Klimaklage aus Pakistan. Die Kombination aus defensiver Kapitalallokation und juristischen Auseinandersetzungen fällt in eine Phase deutlicher Kursstärke.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Offizieller Aktienrückkauf angekündigt (20. Januar 2026)
- Deutsche Bank hebt Kursziel auf 55 Euro an (zuvor: 50 Euro)
- Klage pakistanischer Landwirte wird als unbegründet zurückgewiesen
- Aktie markierte kürzlich 10-Jahres-Hoch
Rückkaufprogramm startet
RWE hat via Kapitalmarktmitteilung den Rückkauf eigener Aktien bekanntgegeben. Das Programm zielt darauf ab, überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückzuführen. Durch die Verknappung des Angebots kann sich ein stützender Effekt auf den Kurs ergeben. Der Zeitpunkt erscheint durchdacht: Die Aktie notiert aktuell rund 30 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt und hat sich im vergangenen Jahr um über 70 Prozent verteuert.
Juristische Auseinandersetzung
Das Landgericht Heidelberg beschäftigt sich mit Schadensersatzforderungen pakistanischer Bauern gegen den Konzern. Die Kläger machen klimabedingte Schäden geltend und sehen RWE in der Verantwortung. Der Energieversorger weist die Ansprüche jedoch klar zurück und sieht keine rechtliche Grundlage für die Forderungen. Der Ausgang des Verfahrens bleibt abzuwarten – auch mit Blick auf mögliche Präzedenzwirkung für ähnliche Klagen gegen Energieunternehmen.
Analysten erhöhen Erwartungen
Die Deutsche Bank bekräftigt ihre “Buy”-Einschätzung und schraubt das Kursziel von 50 auf 55 Euro nach oben. Die Neubewertung reflektiert positive Erwartungen an die Geschäftsentwicklung des Versorgers. Mit einem aktuellen RSI von knapp 60 bewegt sich die Aktie in neutralem Terrain – weder überkauft noch überverkauft. Die Volatilität von über 74 Prozent auf 30-Tage-Basis deutet allerdings auf lebhafte Kursbewegungen hin.
Der Konzern navigiert zwischen Kapitalmarktpflege und juristischer Defensive. Das Rückkaufprogramm unterstreicht die finanzielle Handlungsfähigkeit, während die Klimaklage exemplarisch für zunehmendes rechtliches Konfliktpotenzial in der Energiebranche steht.
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