RWE Aktie: Milliarden-Deal vor der Haustür!
Der Essener Energiekonzern sichert sich 6,9 Gigawatt Windkraft-Kapazität in Großbritannien und eine strategische Partnerschaft mit KKR. Analysten sehen RWE als großen Gewinner der Ausschreibung.

- Zuschläge für fünf Offshore-Windparks in Großbritannien
- Strategische Partnerschaft mit Investor KKR besiegelt
- Auktionspreis übertrifft Markterwartungen deutlich
- Analysten bestätigen positive Einschätzung der Aktie
Der Essener Energiekonzern sicherte sich am Mittwoch den Löwenanteil bei der britischen Offshore-Wind-Auktion – und die Börse reagierte prompt. Die Aktie kratzte erstmals seit 2011 wieder an der 50-Euro-Marke und legte zeitweise um 3,5 Prozent auf 49,93 Euro zu. Mit einem Plus von gut 9 Prozent seit Jahresbeginn gehört der Titel zu den Top-Performern im DAX.
Doch was steckt hinter dem Kurssprung? RWE gewann Zuschläge für eine Kapazität von 6,9 Gigawatt – deutlich mehr als erwartet. Insgesamt vergab Großbritannien in der siebten Ausschreibungsrunde 8,245 Gigawatt, während Analysten lediglich mit fünf Gigawatt gerechnet hatten. Die Essener schnappten sich dabei fünf Windparks: Norfolk Vanguard East und West in der britischen Nordsee, zwei Projekte in der Dogger Bank South sowie Awel y Môr in der Irischen See.
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Der vereinbarte Auktionspreis liegt bei 91,20 britischen Pfund je Megawattstunde über einen Zeitraum von 20 Jahren. Das ist 10 Prozent mehr als in der vorherigen Ausschreibungsrunde – und deutlich über den Markterwartungen. Jefferies-Analyst Ahmed Farman rechnet mit Projektrenditen von über 10 Prozent. Das übertrifft nicht nur die RWE-Zielmarke von 8,5 Prozent, sondern liegt am oberen Ende dessen, was weltweit bei Offshore-Windkraft üblich ist.
Die Differenzverträge bieten zudem Planungssicherheit: Liegt der Marktpreis unter dem vereinbarten Referenzpreis, zahlt der Staat die Differenz. Steigt der Strompreis darüber, fließt Geld zurück. Ein lukratives Geschäftsmodell in volatilen Märkten.
KKR steigt ein – strategische Partnerschaft besiegelt
Parallel zur Auktion verkündete RWE eine langfristige Zusammenarbeit mit der Beteiligungsgesellschaft KKR. Die US-Investoren übernehmen jeweils 50 Prozent an den Norfolk-Projekten. Das Investitionsvolumen: über 15 Milliarden US-Dollar. Die Inbetriebnahme ist für 2029 und 2030 geplant. Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen soll der Deal im Sommer über die Bühne gehen.
Auch bei den anderen drei Windparks setzt RWE auf Partner: Siemens, die Stadtwerke München und der emiratische Energiekonzern Masdar sind mit im Boot. Eine kluge Strategie, um Risiken zu streuen und Kapital zu schonen.
Analysten sehen RWE als “großen Gewinner”
Barclays bestätigte das Rating “Overweight” mit Kursziel 52 Euro. Analyst Dominic Nash spricht von einem “starken Schub” für die Offshore-Kapazitäten. Bernstein Research bezeichnet RWE als “großen Gewinner” der Ausschreibungsrunde. Die gewonnenen Kapazitäten dürften die langfristigen Wachstumsziele untermauern. Allerdings fordern Investoren Transparenz bei der Umsetzung und Kapitaldisziplin.
Die Aktie steht damit vor einer Richtungsentscheidung: Kann RWE die ambitionierten Projekte termingerecht und rentabel umsetzen, dürfte der Weg Richtung 52 Euro frei sein. Verzögerungen oder steigende Kosten könnten hingegen für Gegenwind sorgen.
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