RWE hatte Hauptversammlung

Am Freitag war HV bei RWE. Dort wurde eine Umwandlung der Vorzugsaktien beschlossen und das Thema Klimaschutz heftig diskutiert.

Die Hauptversammlung von RWE wurde von heftigen Protesten vor der Halle begleitet. In der Halle lieferte sich Klimaschutzaktivistin Luisa-Marie Neubauer einen heftigen Schlagabtausch mit RWE-Chef Rolf Martin Schmitz. Sie hielt den Aktionären vor, dass diese „ihre Verantwortung für ein paar Cent Rendite" verkaufen würden und forderte, dass bereits bis Ende dieses Jahres ein Viertel der deutschen Kohlekraftwerke abgeschaltet werde sollen. "Schalten Sie dieses Jahr ab - und gänzlich bis 2030.“

Milliardendeal mit E.ON

Der RWE-Chef konterte, dass der Konzern schon bald zu den internationalen Marktführern bei erneuerbaren Energien gehören werde. Dies soll ein Milliardendeal mit Konkurrent E.ON ermöglichen. Damit würde RWE dann weltweit zur Nr. 2 bei der Windkraft und zur Nr. 3 bei erneuerbaren Energien in Europa. "Kein Unternehmen setzt so konsequent auf Umbau", warb Schmitz für seinen Kurs und versprach, dass der Konzern bereits in einem Jahr kaum mehr wiederzuerkennen wäre.

Zudem wurde auf der HV eine Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien beschlossen. Damit werden  39 Millionen stimmrechtslose Vorzugsaktien im Verhältnis 1:1 in stimmberechtigte Stammaktien umgewandelt.

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