RWE: Meldeschwelle 5,01 Prozent überschritten

RWE hält nun über fünf Prozent eigener Aktien. Der Rückkauf stützt die Kapitalstruktur, während operative Zahlen und Analysten positiv stimmen.

Die Kernpunkte:
  • Eigenbestand auf 5,01 Prozent gestiegen
  • Rückkaufprogramm schreitet zügig voran
  • Quartals-Ergebnis legt um 25 Prozent zu
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 65 Euro

Rwe hat eine wichtige Meldeschwelle überschritten. Der Energiekonzern hält inzwischen mehr als fünf Prozent der eigenen Aktien im Bestand. Das ist kein Nebenaspekt, sondern ein sichtbares Signal dafür, wie zügig das laufende Rückkaufprogramm vorankommt.

Rückkauf nimmt Tempo auf

Die eigenen Anteile summieren sich nun auf 5,01 Prozent der Stimmrechte. Das entspricht rund 8,51 Millionen Aktien. Zuvor lag der Bestand bei etwa 3,02 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?

Für den Konzern hat das zwei Effekte. Einerseits fließt Kapital an die Aktionäre zurück. Andererseits stützt der Einzug eigener Papiere die Kapitalstruktur und verringert die Zahl der frei handelbaren Aktien.

Aktie bleibt robust

An der Börse zeigt sich Rwe zuletzt stabil. Der Kurs lag am Montag bei 56,52 Euro und damit nur knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht dennoch ein kräftiges Plus von 74,82 Prozent.

Der jüngste Rücksetzer fällt damit eher in die Kategorie Zwischenstopp. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie weiter deutlich im Plus, während der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 8,40 Prozent bleibt.

Operative Zahlen stützen das Bild

Die jüngsten Quartalszahlen liefern den Hintergrund für diese Entwicklung. Das bereinigte EBITDA legte im ersten Quartal um 25 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro zu. Vor allem Offshore-Wind profitierte von besseren Wetterbedingungen in Europa und neuen Kapazitäten.

Auch beim Ergebnis je Aktie ging es nach oben. Das bereinigte Nettoergebnis je Aktie stieg auf 0,85 Euro. Damit untermauert der Konzern die eigene Transformation hin zu mehr erneuerbaren Erträgen.

Analysten und Ausblick

Große Häuser wie JPMorgan und RBC bleiben positiv gestimmt. Ihre Kursziele liegen derzeit zwischen 62,50 Euro und 65,00 Euro. Hinzu kommt eine solide Finanzlage trotz hoher Investitionen in Windkraft, Photovoltaik und Speicher.

Rwe plant im laufenden Jahr Netto-Investitionen von sechs bis acht Milliarden Euro. Der Verschuldungsgrad soll dabei am unteren Ende der Zielspanne von 3,0 bis 3,5 bleiben. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein bereinigtes Nettoergebnis zwischen 1,55 und 2,05 Milliarden Euro. Unterdessen rückt auch die Dividende in den Blick: Nach 1,20 Euro je Aktie im Mai strebt der Vorstand für das nächste Jahr 1,32 Euro an.

Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Rwe