SAF-Holland hat seine Ziele erreicht und erhöht die Dividende

Der Zulieferer für die Trailer-, Truck- und Busindustrie SAF-Holland hat seine Ziele für das Geschäftsjahr 2016 erreicht und erwartet eine stabile Geschäftsentwicklung im aktuellen Jahr.

© SAF Holland

Der Konzern aus dem SDAX erzielte im Jahr 2016 einen Konzernumsatz von 1,04 Mrd. Euro nach 1,053 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Organisch lagen die Erlöse nahezu auf Vorjahresniveau. Das um Sondereffekte bereinigte Ebit fiel 2016 um 3,8 % niedriger aus und ergab 90,4 Mio. Euro. Die bereinigte Ebit-Marge betrug 8,7 %  und das Unternehmen kam so auf ein Periodenergebnis von 43,5 Mio. Euro nach 51,7 Mio. Euro im letzten Jahr.

SAF-Holland ist weltweit aktiv

Bei den Zahlen ist zu berücksichtigen, dass die Produktlinie AerWay, die 2015 noch rund 6,8 Mio. Euro zum Umsatz beigetragen hatte, zum Jahresende 2015 verkauft wurde. Der zugekaufte Federungsspezialist KLL aus Brasilien trug erst ab dem vierten Quartal 2016 1,8 Mio. Euro zum Konzernumsatz bei und die Geschäftsentwicklung im Jahr 2016 war wesentlich auf die Region EMEA/Indien zurückzuführen. Denn diese hat den Umsatz um 5,3 % auf 568,8 Mio. Euro gesteigert.

In der Region China blieb der Umsatz 2016 ebenfalls annähernd stabil bei 70,9 Mio. Euro. Mit diesen Ergebnissen konnte die ausgeprägte Schwäche der Truck- und Trailermärkte in Nordamerika und Brasilien weitgehend kompensiert werden. Die Luxemburger verzeichneten 2016 in der Berichtsregion Amerika einen Umsatzrückgang von 10,5 % auf 402,3 Mio. Euro, schnitten mit diesem Ergebnis allerdings deutlich besser ab als der Gesamtmarkt.

Die Dividende wird um 10 % erhöht

Aufgrund des Ergebnisses will der Nutzfahrzeugzulieferer eine Dividende von 0,44 Euro je Aktie ausschütten. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Anhebung um 10 % und wird die Aktionäre erfreuen. Die Hauptversammlung findet am 27. April 2017 statt. Die Dividende entspricht einer Ausschüttungsquote von 46,4 % des verfügbaren Nettoergebnisses.

Ausblick für 2017:

Gestützt auf die erwartete solide Marktentwicklung in Gesamteuropa, Marktanteilsgewinne und das Anlaufen wichtiger Großaufträge strebt SAF-Holland für 2017 einen Umsatzanstieg auf 1,06 Mrd. bis 1,09 Mrd. Euro an. Die bereinigte Ebit-Marge soll in einer Bandbreite von 8 bis 9 % liegen, wobei aus aktueller Sicht, unter Berücksichtigung der Strategie 2020, tendenziell die Mitte der Bandbreite zu vermuten ist.

SAF-Holland erwartet in wichtigen Märkten, vor allem für Nordamerika und Brasilien, ein weiterhin anspruchsvolles Marktumfeld, das sich erst in der zweiten Jahreshälfte verbessern dürfte.

 

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