SAF-Holland: Nordamerika-Geschäft wird restrukturiert

Der Lkw-Zulieferer SAF-Holland plant für seine Aktivitäten im nordamerikanischen Markt einen umfassenden Umbau. Dieser wurde notwendig, weil die dortigen Trends in den Truck- und Trailermärkten insbesondere in den USA sehr schwach ausfallen. Deshalb will das Unternehmen vor allem Fertigungskapazitäten zusammenlegen.

Geplant ist eine Reduzierung der Produktionsstandorte von derzeit sieben auf nur noch fünf in den USA. Gleichzeitig will SAF-Holland die Produktion von einzelnen Produkt-Gruppen jeweils an einem Standort konzentrieren. Bei der Entscheidung, welche Standorte weiter betrieben werden, wurden dabei auch entsprechend effiziente Logistik-Wege zu den wichtigsten Kunden beachtet.

SAF-Holland erhofft sich davon natürlich deutliche Verringerungen in der Kostenbasis. Durch eine bessere Auslastung sollen nach Beendigung der Maßnahmen die Kosten pro Jahr im mittleren einstelligen Millionen-Bereich gesenkt werden. Allerdings kostet der Umbau erst einmal Geld.

So rechnet das Unternehmen damit, dass in diesem Jahr einmalige Restrukturierungskosten von bis zu 10 Millionen Dollar anfallen. Die zusätzlichen Kosten entstünden dabei durch die geplanten Umzüge, Wertberichtigungen auf Anlagen sowie notwendige Abfindungszahlungen. Gleichzeitig will man an den verbleibenden Standorten rund 3 Millionen Dollar zusätzlich investieren.

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