Saga Metals Aktie: 100,8 Meter Mineralisierung bei R-0038
Neue Analysen aus der Trapper-Zone bestätigen breite Oxidmineralisierung. Saga Metals treibt die erste Ressourcenschätzung für das Radar-Projekt voran.

- Breite Mineralisierungszonen in drei Bohrlöchern
- Höchste Werte in Loch R-0036 gemessen
- 23 Bohrlöcher für Ressourcenschätzung geplant
- Aktie zeigt volatile Kursentwicklung
Saga Metals meldet neue Bohrergebnisse aus der Trapper-Zone seines Radar-Projekts in Labrador. Die jüngsten Abschnitte stützen das Bild einer ausgedehnten Oxidmineralisierung mit Gehalten an Eisenoxid, Titandioxid und Vanadiumpentoxid. Für das Unternehmen ist das mehr als nur eine weitere Laboranalyse. Es geht um die Vorbereitung der ersten Ressourcenschätzung.
In den drei gemeldeten Bohrlöchern zeigt sich eine ungewöhnlich breite Mineralisierung. Besonders stark fiel Loch R-0036 aus: Über 73 Meter wurden 45,34 Prozent Fe₂O₃, 6,31 Prozent TiO₂ und 0,345 Prozent V₂O₅ gemessen. Darin lag ein 34 Meter langer Abschnitt mit noch höheren Gehalten. Auch R-0038 liefert ein kräftiges Bild mit 100,8 Metern Mineralisierung.
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Breite Zonen statt Einzeltreffer
Genau diese Kontinuität ist für Explorer entscheidend. Saga Metals spricht von rhythmischer Schichtung und von semi-massiver bis massiver Oxidmineralisierung in Trapper South. Das passt nach Angaben des Unternehmens zu früheren hochgradigen Ergebnissen aus Trapper North und soll den Bezirkseindruck des Projekts untermauern.
Auch Loch R-0037 reiht sich in dieses Muster ein. Dort meldete Saga Metals 50,8 Meter mit 45,93 Prozent Fe₂O₃, 6,46 Prozent TiO₂ und 0,348 Prozent V₂O₅. Für ein Explorationsprojekt ist das vor allem deshalb relevant, weil breite, wiederkehrende Abschnitte die Grundlage für eine belastbare Ressourcenschätzung bilden.
Ressourcenschätzung rückt näher
Mit den neuen Analysen steigt die Zahl der für die MRE relevanten Bohrlöcher in diesem Jahr auf 23. Insgesamt hat das Unternehmen in der Trapper-Zone bislang 11.600 Meter gebohrt. Das zeigt Tempo, aber auch den klaren Fokus auf die nächste Entwicklungsstufe.
Am Markt bleibt die Aktie volatil. Zuletzt lag der Kurs bei 0,39 Euro. Auf Wochensicht ging es um 2,5 Prozent nach unten, auf Sicht von 30 Tagen um 7,8 Prozent. Über zwölf Monate steht dennoch ein Plus von 124,14 Prozent zu Buche. Der Titel notiert damit klar unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,54 Euro, aber deutlich über dem Tief von 0,14 Euro. Der RSI von 30,3 signalisiert eine eher schwache kurzfristige Verfassung, während die annualisierte Volatilität von 82,33 Prozent den ruppigen Handel unterstreicht.
Für Saga Metals wird nun entscheidend, ob die weiteren Bohrungen das Muster aus Trapper South bestätigen und die geplante Ressourcenschätzung mit genügend Substanz füllen. Genau daran hängt der nächste Schritt des Projekts.
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