Saga Metals: North Wind an Orion für 4 Millionen Aktien
Saga Metals veräußert sein Eisenprojekt North Wind an Orion Iron Ore und erhält dafür Aktien sowie Lizenzgebühren. Parallel beginnen die Explorationsarbeiten am Wolverine-Projekt für Seltene Erden.

- Verkauf des North-Wind-Projekts an Orion
- Saga erhält Aktien und Lizenzgebühren
- Bohrprogramm am Wolverine-Projekt startet
- Staatliche Fördergelder für Exploration gesichert
Saga Metals hat eine strategische Neuausrichtung eingeleitet und trennt sich von einem seiner Kernprojekte in Labrador. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde ein Verkaufsvertrag für das Eisenprojekt North Wind unterzeichnet. Gleichzeitig treibt das Management die Exploration weiterer Liegenschaften voran und bereitet umfangreiche Bohrprogramme vor.
Strategische Partnerschaft mit Orion Iron Ore
Der Käufer des North Wind Projekts ist Orion Iron Ore Ltd. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Saga Metals 4 Millionen Stammaktien von Orion. Zudem wird dem Unternehmen eine laufende Lizenzgebühr am Bruttoumsatz (Gross Overriding Royalty) in Höhe von 2 Prozent eingeräumt. Personell wird die Verbindung durch einen Sitz im Board von Orion gestärkt, den Saga-CEO Mike Stier künftig einnimmt.
Medienberichten zufolge plant Orion, die Akquisition von North Wind sowie die bestehende Liegenschaft H2 mit einer Fläche von 11.425 Hektar zu nutzen, um innerhalb der nächsten zwölf Monate ein öffentliches Börsenlisting anzustreben. Saga Metals profitiert durch die Aktienbeteiligung unmittelbar von der potenziellen Wertsteigerung des neuen Partners.
Start des Bohrprogramms am Wolverine-Projekt
Parallel zum Teilverkauf konzentriert sich Saga Metals auf sein zu 100 Prozent im Eigenbesitz befindliches Wolverine-Projekt, das auf schwere Seltene Erden (REE) spezialisiert ist. Am Montag bestätigte das Unternehmen die Mobilisierung der Teams und den Beginn der Camp-Konstruktion vor Ort. Im Laufe des Augusts soll dort ein Diamantbohrprogramm starten, das einen Umfang von 4.000 bis 5.000 Metern umfasst.
Die finanzielle Basis für die Explorationsaktivitäten wurde zuletzt durch staatliche Förderzusagen gestärkt. Saga Metals und die Tochtergesellschaft Catalyst Rare Metals erhielten Genehmigungen für nicht-dilutive Fördermittel in Höhe von jeweils bis zu 143.949 Dollar. Diese Gelder stammen aus den Programmen Provincial Junior Exploration Assistance (JEA) und Federal Critical Mineral Assistance (CMA) für das Jahr 2026.
Metallurgische Erfolge und Marktlage
Operative Fortschritte meldete das Unternehmen zudem für das Radar-Projekt, das gemeinsam mit Temas Resources Corp. entwickelt wird. In einem metallurgischen Validierungsprogramm der Stufe 1 konnten unter Einsatz einer speziellen Chloridlaugungs-Technologie (RCL) Gewinnungsraten von 97,4 Prozent für Vanadium und bis zu 90,8 Prozent für Titan erzielt werden. Begleitende Bohrergebnisse aus der Zone Trapper South zeigten zudem Gehalte von bis zu 53,72 Prozent Eisenoxid (Fe2O3) und 8,24 Prozent Titandioxid (TiO2).
Der Aktienkurs von Saga Metals schloss gestern bei 0,3180 Euro. Trotz kurzfristiger Schwankungen weist der Wert auf Sicht von zwölf Monaten eine positive Entwicklung von 78,65 Prozent auf. Damit notiert das Papier weiterhin deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 0,1300 Euro, das im September des vergangenen Jahres markiert wurde. Zur Unterstützung der Marktpräsenz erneuerte das Unternehmen zudem zum 1. August eine Vereinbarung über Marketing-Dienstleistungen mit Machai Capital Inc. für ein Honorar von 400.000 kanadischen Dollar.
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