Saint Gobain Aktie: Seitwärtsbewegung
Der französische Baustoffkonzern verzeichnet stagnierende Umsätze und operative Ergebnisse für 2025, erhöht aber die Dividende. Analysten sehen langfristiges Potenzial.

- Leichter Umsatzrückgang und stagnierendes Ebitda
- Dividende steigt um 4,5 Prozent auf 2,30 Euro
- Optimistisches Kursziel von Jefferies bei 140 Euro
- Ambitionierte Ebitda-Margenziele für das Jahr 2026
Die französische Saint-Gobain hat gestern ihre Zahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Der Umsatz ging um 0,2 Prozent auf knapp 46,5 Milliarden Euro zurück, das operative Ergebnis (Ebitda) verharrte bei 7,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich steht zwar ein leichtes Gewinnplus von 1,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro, doch die Aktie reagiert mit einem Minus von 2,83 Prozent auf 84,48 Euro.
Markterwartungen knapp verfehlt
Die operative Marge hielt sich stabil bei 11,4 Prozent – ein Wert, der in etwa den Analystenerwartungen entsprach. Beim Nettogewinn jedoch blieb der Konzern leicht hinter den Prognosen zurück. Die Dividende soll dennoch um zehn Cent auf 2,30 Euro je Aktie steigen, was einem Plus von rund 4,5 Prozent entspricht.
Bemerkenswert ist der Ausblick: Für 2026 peilt Saint-Gobain eine Ebitda-Marge von über 15 Prozent an. Das wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber den aktuellen 11,4 Prozent. Ob dieser Sprung realistisch ist, bleibt abzuwarten – zumal der Baumarkt weiterhin unter Druck steht.
Jefferies bleibt optimistisch
Analystin Glynis Johnson von Jefferies belässt ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 140 Euro. Ihre Einschätzung: Das operative Ergebnis im zweiten Halbjahr 2025 lag im Rahmen der Erwartungen, der Profitabilitätsausblick auf 2026 wurde bestätigt. Von den aktuell 84,48 Euro bis zu ihrem Kursziel läge ein Potenzial von rund 65 Prozent.
Die Marktreaktion zeigt jedoch Skepsis. Trotz der stabilen Margen und des Dividendenanstiegs scheinen Investoren angesichts der Stagnation bei Umsatz und operativem Ergebnis vorsichtiger zu werden. Der Baustoffsektor kämpft europaweit mit schwacher Nachfrage, was sich auch in den Zahlen von Saint-Gobain widerspiegelt.
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