Salesforce Aktie: Agentforce-Umsatz springt 169 Prozent
Salesforce treibt KI-Offensive mit autonomen Agenten voran, während die Aktie trotz Rekordumsätzen und günstiger Bewertung fällt.

- Neues Sommer-Release mit KI-Agenten
- KI-Umsatz übersteigt 2,9 Milliarden Dollar
- Aktie verliert seit Jahresbeginn 34 Prozent
- 50-Milliarden-Rückkaufprogramm genehmigt
Rekordumsätze mit Künstlicher Intelligenz, aber die Aktie stürzt ab. Bei Salesforce klaffen operatives Geschäft und Marktbewertung derzeit weit auseinander. Der Softwarekonzern bringt nun sein neues Sommer-Update an den Start. Das Ziel: autonome KI-Agenten fest in den Arbeitsalltag integrieren.
KI-Agenten übernehmen den Vertrieb
Ab Mitte Juni rollt Salesforce das sogenannte Summer-Release aus. Im Zentrum steht die Vision der Agentic Enterprise. Das System verknüpft menschliche Mitarbeiter nahtlos mit Künstlicher Intelligenz. Die neuen Agentforce-Tools arbeiten dabei als eigenständiges Team und lösen komplexe Arbeitsabläufe völlig selbstständig.
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Ein Beispiel ist die Integration in den Messengerdienst Slack. Hier suchen KI-Bots proaktiv nach neuen Kunden, sprechen Leads an und verwalten die Vertriebspipeline. Ein einzelner Verkäufer agiert so mit der Schlagkraft eines ganzen Teams. Ein weiteres Tool überwacht Prozesse live. Es blockiert Regelverstöße sofort und verhindert teure Strafen.
Die Angst vor dem Lizenzschwund
Finanziell zahlt sich die Strategie bereits aus. Der jährlich wiederkehrende Umsatz mit Agentforce stieg um 169 Prozent auf 800 Millionen US-Dollar. Die gesamten KI-Erlöse übertrafen die Marke von 2,9 Milliarden US-Dollar.
Auch der freie Cashflow kletterte im vergangenen Geschäftsjahr auf 14,4 Milliarden US-Dollar. Ein tieferliegendes Problem verunsichert jedoch die Investoren. Sie fürchten um das klassische Geschäftsmodell des Konzerns. Salesforce verdient sein Geld traditionell mit Lizenzen pro Nutzer.
Wenn KI-Agenten nun massenhaft Routineaufgaben übernehmen, brauchen Unternehmen weniger menschliche Mitarbeiter. Die Folge: Kunden buchen langfristig weniger Software-Lizenzen.
Aktienrückkauf stützt den Kurs
Diese Sorge drückt den Kurs massiv. Seit Jahresbeginn verlor die Salesforce-Aktie rund 34 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei 143,08 Euro. Damit bewegt sich der Kurs gefährlich nah am 52-Wochen-Tief von 139,90 Euro.
Die Bewertung fällt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14 historisch günstig aus. Das Management steuert dem Preisverfall bereits entgegen. Im Februar genehmigte der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden US-Dollar. Davon fließen 25 Milliarden US-Dollar in einen beschleunigten Rückkauf.
Am 27. Mai präsentiert Salesforce die Zahlen für das erste Quartal. Analysten erwarten einen Gewinn von 2,96 US-Dollar je Aktie. Der Fokus liegt dabei auf der konkreten Umsatzentwicklung der neuen Agentforce-Produkte.
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