Salesforce Aktie: Anleger enttäuscht
Salesforce übertrifft im vierten Quartal die Erwartungen, doch die Prognose für das laufende Jahr signalisiert verlangsamtes Wachstum und belastet die Aktie.

- Umsatzwachstum von 12 Prozent im vierten Quartal
- Prognose für 2027 deutet auf abnehmendes Tempo hin
- KI-Produkt Agentforce verzeichnet starken Zuwachs
- Neues Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar
Salesforce hat im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen – doch die Börse reagierte mit Kursverlusten. Der Grund: Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2027 konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Trotz solider Zahlen und Wachstum im KI-Geschäft scheint der Markt mehr erwartet zu haben.
Starke Zahlen, verhaltener Ausblick
Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (endend 31. Januar) erzielte Salesforce Erlöse von 11,2 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 3,81 Dollar und übertraf die Analystenschätzungen deutlich. Für das Gesamtjahr 2026 meldete der Softwarekonzern Umsätze von 41,5 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 10 Prozent entspricht.
Doch der Blick nach vorne trübte die Stimmung. Salesforce prognostiziert für das Geschäftsjahr 2027 Erlöse zwischen 45,8 und 46,2 Milliarden Dollar. Der Mittelwert entspricht zwar den Erwartungen der Wall Street, signalisiert aber ein verlangsamtes Wachstumstempo. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 13,11 und 13,19 Dollar liegen. Für viele Investoren offenbar zu wenig – die Aktie gab im nachbörslichen Handel nach.
KI-Offensive zeigt Wirkung
Ein Lichtblick bleibt das KI-Geschäft. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) des KI-Produkts „Agentforce“ erreichten 800 Millionen Dollar – ein Sprung um 169 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Salesforce schloss im vierten Quartal 29.000 Agentforce-Verträge ab, 50 Prozent mehr als im Vorquartal. Zusammen mit der Datenplattform Data 360 überschritt der ARR die Marke von 2,9 Milliarden Dollar.
Parallel dazu kündigte Salesforce ein neues Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar an. Die Quartalsdividende steigt um 5,8 Prozent auf 0,44 Dollar je Aktie. Im Geschäftsjahr 2026 flossen insgesamt 14,3 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück – 12,7 Milliarden über Rückkäufe, 1,6 Milliarden über Dividenden. Zudem plant das Unternehmen die Übernahme von zwei KI-Spezialisten: Qualified und Momentum. Beide Deals sollen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 abgeschlossen werden.
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