Salesforce Aktie: Insider kaufen zu 194 Dollar

Trotz deutlicher Kursverluste kaufen Salesforce-Insider Aktien. Das KI-Geschäft wächst rasant, während Analysten uneins sind.

Die Kernpunkte:
  • Insider kaufen Aktien zu 194 Dollar
  • KI-Plattform Agentforce mit Umsatzsprung
  • Institutionelle Anleger zeigen gemischtes Bild
  • Analysten sehen moderates Kurspotenzial

Salesforce steckt im Umbruch. Während die Aktie seit Jahresbeginn deutlich Federn lassen musste, positionieren sich Großanleger und Firmeninsider neu. Die Integration von Künstlicher Intelligenz wird zur Zerreißprobe für das Vertrauen der Märkte.

Bewegung in den Depots

Die Lager der institutionellen Investoren sind gespalten. Sound Shore Management kaufte im vierten Quartal groß ein und sicherte sich Anteile im Wert von rund 100 Millionen Dollar. Parallel dazu baute Platform Wealth Management eine neue Position mit 56.240 Aktien auf.

Andere ziehen sich hingegen fast vollständig zurück. Anchor Capital Advisors reduzierte seinen Bestand massiv um über 90 Prozent. Dieser Verkaufsdruck trifft auf eine Aktie, die im laufenden Jahr bereits 28 Prozent an Wert verloren hat.

Signale aus der Chefetage

Rückendeckung kommt aus der eigenen Führungsebene. Die Board-Mitglieder David Blair Kirk und Laura Alber kauften im Frühjahr eigene Aktien für jeweils rund 194 Dollar das Stück. Der Software-Konzern lockt zudem mit einer Quartalsdividende von 0,44 Dollar je Aktie.

Operativ liefert Salesforce zweistellige Wachstumsraten. Der Umsatz kletterte zuletzt um 13,3 Prozent auf 11,13 Milliarden Dollar. Besonders die KI-Plattform Agentforce wächst rasant. Hier sprang der jährlich wiederkehrende Umsatz um über 200 Prozent auf mehr als eine Milliarde Dollar.

Analysten bleiben gespalten

Der Marktkonsens stuft die Aktie derzeit als moderaten Kauf ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit knapp 258 Dollar deutlich über dem aktuellen Niveau. Die Experten von RBC Capital bleiben vorsichtiger und bewerten das Papier mit „Hold“. Sie verweisen auf den harten Wettbewerb im Bereich der Unternehmenssoftware.

Am 11. Juni entscheidet sich für Dividendenjäger der Anspruch auf die nächste Ausschüttung. Wer zu diesem Zeitpunkt investiert ist, erhält die Zahlung Anfang Juli. Das Unternehmen hat zudem ein milliardenschweres Rückkaufprogramm autorisiert.

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