Salesforce Aktie: KI-Gegenwind, Milliarden-Rückkauf
Salesforce leitet ein 25-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm ein, finanziert durch eine Anleihe, um den Aktienkurs zu stützen, der unter KI-Bedenken gelitten hat.

- Größtes Rückkaufprogramm in der Unternehmensgeschichte
- Finanzierung durch 25-Milliarden-Dollar-Anleihe
- Aktie verlor zuvor rund 20 Prozent
- Starke Q4-Zahlen übertrumpften Erwartungen
Salesforce setzt ein klares Signal: Am 16. März 2026 startete der Softwarekonzern ein beschleunigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 25 Milliarden Dollar — das größte in der Unternehmensgeschichte. Finanziert auf Pump, gestartet trotz Kursverlusten. Das ist kein Routineschritt.
Warum jetzt?
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 20 Prozent verloren. Auslöser sind Sorgen, dass KI-Entwicklungen die Nachfrage nach klassischer CRM-Software mittelfristig schwächen könnten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,8x liegt dabei deutlich unter dem Niveau vergleichbarer Tech-Konzerne — ein Bewertungsabschlag, den das Management offenbar für ungerechtfertigt hält.
CEO Marc Benioff begründete den aggressiven Rückkauf mit hohem Vertrauen in die künftige Entwicklung des Unternehmens. Bereits in der ersten Phase wurden rund 103 Millionen Aktien eingezogen, was etwa 80 Prozent des erwarteten Rückkaufvolumens entspricht.
Schulden als Mittel zum Zweck
Zur Finanzierung platzierte Salesforce am 12. März eine Anleihe über ebenfalls 25 Milliarden Dollar. Das klingt zunächst nach einer erheblichen Belastung — die Schuldenquote bleibt mit einem Debt-to-Equity-Ratio von rund 0,3 jedoch vergleichsweise moderat. Ein jährlicher operativer Cashflow von etwa 15 Milliarden Dollar gibt dem Unternehmen ausreichend Spielraum.
Die Q4-Zahlen des Geschäftsjahres 2025 lieferten die fundamentale Grundlage für diesen Schritt: Umsatz von 11,2 Milliarden Dollar, bereinigter Gewinn je Aktie von 3,81 Dollar — deutlich über den Analystenerwartungen von rund 3,05 Dollar. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen wuchsen um 16 Prozent auf 35,1 Milliarden Dollar.
Die verbleibenden 25 Milliarden Dollar aus dem vom Verwaltungsrat im Februar genehmigten Gesamtrahmen von 50 Milliarden Dollar sind noch keinem konkreten Zeitplan zugeordnet. Der Abschluss des laufenden Programms wird für das dritte oder vierte Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet.
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