Salesforce Aktie: Radikaler Umbau
Salesforce streicht 1.000 Stellen und tauscht Führungskräfte aus, um sich vollständig auf die KI-Plattform Agentforce zu fokussieren. Analysten zeigen sich skeptisch.

- Umfassende Stellenstreichungen in mehreren Abteilungen
- Neue Führungsriege für die KI-Strategie eingesetzt
- Fokus auf autonome KI-Agenten mit Agentforce
- Aktie gerät unter Druck, Analysten senken Kursziel
Salesforce krempelt das Unternehmen komplett um. Der Cloud-Software-Riese streicht rund 1.000 Stellen und tauscht die Führungsriege aus, um sich konsequent auf künstliche Intelligenz auszurichten. Im Zentrum der Neuaufstellung steht die KI-Plattform Agentforce. Die Anleger reagieren nervös – die Aktie gerät unter Druck.
Die wichtigsten Fakten:
- Abbau von ~1.000 Arbeitsplätzen über verschiedene Abteilungen hinweg
- Fünf Top-Manager ersetzt, sechs neue Führungskräfte für die KI-Strategie eingesetzt
- Fokus auf die „Agentforce“-Plattform für autonome KI-Agenten
- Neue Quartalsdividende: 0,416 Dollar je Aktie
- Zahlenvorlage am 25. Februar 2026
Welche Bereiche sind betroffen?
Die Stellenstreichungen treffen Marketing, Produktmanagement, Datenanalyse – und interessanterweise auch Teams, die am Agentforce-Produkt selbst arbeiten. CEO Marc Benioff bezeichnet den Schritt als strategische Neuausrichtung, nicht als bloßes Sparprogramm. Das Unternehmen will sich verschlanken, um im Wettbewerb um KI-gestützte Unternehmenssoftware besser positioniert zu sein.
Parallel dazu krempelt Salesforce die Führungsetage um. Sechs neue Führungskräfte sollen die KI-Offensive vorantreiben. Benioff sieht die Umstrukturierung als zwingend notwendig an, um gegen die wachsende Konkurrenz im Markt für autonome KI-Systeme bestehen zu können.
Analysten werden vorsichtiger
Die Börse zeigt sich skeptisch. Die Aktie notiert aktuell nahe 181 Dollar und damit deutlich unter wichtigen technischen Durchschnittslinien. Piper Sandler hat das Kursziel von 315 auf 280 Dollar gesenkt. Die Analysten sorgen sich um das Phänomen der „Seat Compression“: KI-Agenten könnten klassische Nutzerlizenzen überflüssig machen – und genau die sind bislang das Kerngeschäft von Salesforce.
Trotz der operativen Turbulenzen zahlt das Unternehmen weiter an die Aktionäre aus. Die neue Quartalsdividende liegt bei 0,416 Dollar je Anteilsschein.
Entscheidung naht
Am 25. Februar legt Salesforce die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr des Geschäftsjahres 2026 vor. Dann wird sich zeigen, ob die strategische Neuausrichtung erste Früchte trägt – oder ob die Bedenken der Analysten berechtigt sind. Die Frage lautet: Kann Agentforce das traditionelle Lizenzgeschäft kompensieren?
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