Samsung Electronics Aktie: Wahl-Schock für KI-Chips!
Regulierungsängste drückten Samsung-Aktien; Konzernchef Roh Tae-moon erwarb 3.000 eigene Anteile für 630 Millionen Won.

- Samsung-Aktie verlor 6,4 Prozent
- Konzernchef kaufte 3.000 Stammaktien
- HBM-Lieferungen für 2027 bereits ausverkauft
- Vorstand entscheidet Ende Januar über Rückflüsse
Samsung Electronics verlor gestern im Sog eines breiten Halbleiter-Ausverkaufs 6,4%. Reuters zufolge belasteten Sorgen, dass strengere US-Regeln für künstliche Intelligenz den Bau von Rechenzentren bremsen könnten. Nach den US-Zwischenwahlergebnissen geriet damit auch der Optimismus für weitere KI-Investitionen unter Druck.
Medienberichten zufolge schürten Wahlerfolge der Demokraten Befürchtungen einer strengeren Regulierung von KI-Rechenzentren. Betroffen waren neben Samsung auch die Aktien von SK hynix. Die Sorgen richteten sich dabei auf mögliche Verzögerungen beim Ausbau der Infrastruktur und eine schwächere Nachfrage nach Speicher- und Serverchips.
Samsung-Chef kauft eigene Aktien
Samsung-Electronics-Chef Roh Tae-moon kaufte gestern nach einer Mitteilung der Financial Supervisory Service insgesamt 3.000 Stammaktien. Der Kaufpreis lag bei 210.000 Won je Aktie. Die Transaktion hatte einen Gesamtwert von 630 Millionen Won.
Eine positive Einschätzung hatte am Dienstag Ko Young-min von Korea Investment & Securities veröffentlicht. Der Analyst setzte ein Kursziel von 440.000 Won und empfahl, Positionen in Samsung Electronics auszubauen. Als Gründe nannte er die Nachfrage nach KI-Chips und steigende Speicherpreise.
Ausverkauf trotz hoher Nachfrageerwartungen
Samsung hatte laut Reuters am 29. Oktober erklärt, dass seine HBM-Liefermengen für das kommende Jahr bereits ausverkauft seien. Das Unternehmen erwartete zudem, dass die KI-getriebene Nachfrage das branchenweite Angebot 2027 übersteigen werde.
Für das dritte Quartal 2026 meldete Samsung einen operativen Gewinn von 107,4 Billionen KRW und einen Umsatz von 195,3 Billionen KRW. Über die endgültige Höhe der Aktionärsrückflüsse für 2026 sowie den Umsetzungsplan soll nach Unternehmensangaben eine Vorstandssitzung Ende Januar 2027 entscheiden.
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