SANDISK Aktie: Die KI-Speicher-Goldgrube!
KI-Speicherbedarf treibt Sandisks Quartalsumsatz; Lieferverträge im Wert von mindestens 93,9 Milliarden Dollar sichern die Kapazitätsplanung.

- Quartalsumsatz über Konsensschätzung
- Rechenzentren als wesentlicher Wachstumstreiber
- Acht Lieferverträge mit sechs Kunden
- CEO verkauft weitere 33.841 Aktien
Das Geschäft mit Speicherbausteinen für künstliche Intelligenz beschert Sandisk eine spürbare Belebung der Nachfrage. Im vierten Geschäftsquartal erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 8,97 Milliarden $, womit die Konsensschätzung von 8,39 Milliarden $ übertroffen wurde. Wesentlicher Treiber war das Segment für Rechenzentren.
Milliardenschwere Kontrakte sichern Auslastung
Parallel zu den Quartalszahlen rückte die langfristige Auslastung der Produktionskapazitäten in den Mittelpunkt. Nach Unternehmensangaben bestehen acht langfristige Lieferverträge mit einem Gesamtwert von mindestens 93,9 Milliarden $, die mit sechs Kunden geschlossen wurden. Die durchschnittliche Laufzeit dieser Kontrakte beziffert der Konzern auf vier Jahre.
Diese Vereinbarungen verschaffen den Planungen für die kommenden Geschäftsjahre eine ungewöhnlich feste Basis. Rund die Hälfte der gesamten Produktion soll im Geschäftsjahr 2027 über die geschlossenen Verträge gebunden sein. Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2028 rechnet das Management bereits mit einer Abdeckung von rund zwei Dritteln der Ausbringungsmenge.
Die robuste Auftragslage stützt auch die Stimmung am Kapitalmarkt. Zum Handelsschluss am Freitag notierte die Aktie bei 1.560,00 Euro. Damit liegt der Titel gut 18 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 1.326,30 Euro.
Analystenlob und Transaktionen an der Konzernspitze
Unterstützung kam zudem von Analystenseite. Am Dienstag stieg das Analysehaus Rosenblatt Securities mit einer Kaufempfehlung („Buy“) und einem Kursziel von 2.400 $ in die Beobachtung der Aktie ein. Die Experten begründeten ihre positive Haltung vor allem mit dem KI-getriebenen Bedarf an NAND-Flash-Speichern.
Auf der Führungsebene kam es unterdessen zu planmäßigen Wertpapierverkäufen. Chairman und CEO David Goeckeler veräußerte Mitte des Monats Anteile im Rahmen eines bereits am 29. Mai 2026 eingerichteten Handelsplans nach Rule 10b5-1. Nach einem Verkauf am 14. September stieß der Vorstandschef am 17. September weitere 33.841 Aktien zu Kursen zwischen 1.567,00 und 1.587,00 $ ab.
Der Erlös dieser Transaktion belief sich auf rund 53,3 Millionen $. Zudem bezog Goeckeler 3.296 Aktien zum Ausgabepreis von 0 $. Nach Abschluss dieser Transaktionen hielt der Unternehmenschef weiterhin wirtschaftlich 382.865 Aktien.
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