SanDisk: Enterprise-SSDs versiebenfachen sich
SanDisk übertrifft mit 5,95 Mrd. USD Umsatz alle Prognosen. Neue Vertragsmodelle und Analystenoptimismus treiben die Aktie auf Rekordniveau.

- Umsatzsprung von 251 Prozent im Jahresvergleich
- Enterprise-SSD-Geschäft verzeichnet Siebenfachung
- Gewinn je Aktie übertrifft Analystenschätzungen deutlich
- Langfristige Lieferverträge stabilisieren die Erträge
SanDisk profitiert massiv vom Hunger der Rechenzentren nach Speicherplatz. Der Konzern meldet für das dritte Quartal einen Umsatzsprung, der selbst optimistische Erwartungen weit übertrifft. Die Aktie spiegelt diese Dynamik wider.
Im dritten Quartal kletterte der Umsatz auf 5,95 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 251 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark wuchs das Geschäft mit Enterprise-SSDs. Deren Umsatzbeitrag hat sich binnen eines Jahres versiebenfacht.
Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 23,41 US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 14,17 US-Dollar gerechnet. Parallel dazu stieg der Börsenwert auf rund 243 Milliarden US-Dollar.
Neue Geschäftsmodelle stabilisieren Erträge
SanDisk setzt verstärkt auf langfristige Lieferverträge mit festen Preiskomponenten. Diese Modelle bieten dem Unternehmen Planungssicherheit bei der Produktion. Kunden sichern sich so den Zugriff auf knappe Speicherressourcen.
Ein weiterer Pfeiler der Strategie ist die Kooperation mit Kioxia. Das Management verlängerte das Joint Venture vorzeitig bis zum Jahr 2034. Das sichert SanDisk langfristig den Zugriff auf moderne Fertigungskapazitäten für NAND-Speicher.
Analysten heben die Daumen
Die Investmentbanken reagieren mit deutlichen Kurszielanpassungen auf die Zahlen. Die Bank of America hob ihr Ziel von 1.550 auf 2.100 US-Dollar an. Die Experten bestätigten dabei ihre Kaufempfehlung.
Andere Häuser folgen diesem Trend:
* Cantor Fitzgerald: 2.900 US-Dollar
* Mizuho: 2.200 US-Dollar
* Barclays: 2.300 US-Dollar
Mizuho begründet den Optimismus mit der anhaltenden Nachfrage nach DRAM- und NAND-Speichern bis 2027. Barclays stufte das Papier parallel dazu auf „Overweight“ hoch. Die langfristige Wachstumsstory stützt sich auf hohe Investitionen der großen Hyperscaler im Rechenzentrum-Sektor.
Für das vierte Quartal peilt das Management einen Umsatz zwischen 7,75 und 8,25 Milliarden US-Dollar an. Der Gewinn je Aktie soll in einer Spanne von 30 bis 33 US-Dollar liegen.
SANDISK-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SANDISK-Analyse vom 11. Juni liefert die Antwort:
Die neusten SANDISK-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SANDISK-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SANDISK: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...



