Sanofi: Cenrifki erhält CHMP-Empfehlung
Sanofi glänzt mit starken Quartalszahlen, neuen Zulassungen und einer 2,3-Milliarden-Anleihe, während der Führungswechsel ansteht.

- 2,3 Milliarden Euro Anleihe platziert
- Zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum
- EU-Zulassungsempfehlung für MS-Medikament
- CEO-Übergabe an Belén Garijo im Mai
Starke Quartalszahlen, eine milliardenschwere Anleihe und gleich mehrere Regulierungserfolge — Sanofi hat eine dichte Woche hinter sich. Das alles geschieht, während das Unternehmen einen Führungswechsel vorbereitet.
Anleihe und Q1: Solider Auftakt ins Jahr
Am 24. April platzierte Sanofi eine Anleihe in drei Tranchen und nahm dabei 2,3 Milliarden Euro ein. Citigroup, HSBC und J.P. Morgan koordinierten die Emission, die bei Investoren gut ankam. Einen Tag zuvor hatte das Unternehmen seinen Quartalsbericht vorgelegt: Sowohl Umsatz als auch das Ergebnis je Aktie wuchsen im zweistelligen Prozentbereich. Wachstumstreiber waren neben dem Blockbuster Dupixent auch neuere Produkte wie Ayvakit, ALTUVIIIO und Sarclisa.
Die Aktie notierte zuletzt bei 80,25 Euro — rund 14 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 93,90 Euro. Auf Jahressicht liegt das Papier damit klar im Minus, bewegt sich aber deutlich über dem Märztief bei 75,61 Euro.
Regulatorische Erfolge auf beiden Seiten des Atlantiks
Besonders bemerkenswert ist die regulatorische Aktivität der vergangenen Tage. Drei Meldungen stechen heraus:
- Cenrifki (Tolebrutinib): Der CHMP sprach am 24. April eine positive Empfehlung für die Zulassung in der EU aus — für die Behandlung der sekundär progredienten Multiplen Sklerose, gestützt auf Daten der Phase-3-Studie HERCULES.
- Dupixent: Die FDA erteilte die Zulassung für Kinder zwischen 2 und 11 Jahren mit chronischer spontaner Urtikaria und erweitert damit die Indikationsliste des wichtigsten Sanofi-Produkts erneut.
- Tzield: Auch hier genehmigte die FDA eine erweiterte Indikation — nun auch für Kinder mit Typ-1-Diabetes.
Auf der anderen Seite gibt es einen Rückschlag: Die FDA-Entscheidung zur subkutanen Formulierung von Sarclisa verzögert sich und wird nun frühestens im Sommer 2026 erwartet.
Führungswechsel und Dividende
Intern steht Sanofi vor einem Wechsel an der Spitze. Belén Garijo soll nach der Hauptversammlung im Mai das CEO-Amt übernehmen; bis dahin führt ein Interims-Chef das Unternehmen. Auf der Hauptversammlung steht außerdem eine Dividende von 4,12 Euro je Aktie zur Abstimmung — vorgeschlagen vom Vorstand, noch nicht beschlossen. Der Ex-Dividenden-Tag für Aktionäre ist für Mai geplant, die Auszahlung ebenfalls. Inhaber amerikanischer Hinterlegungsscheine (ADRs) sollen ihre Dividende im Juni erhalten.
Wie schnell die jüngsten Zulassungserfolge in messbares Umsatzwachstum münden, wird sich spätestens mit den Halbjahreszahlen zeigen — dann dürfte auch Garijo erstmals als neue CEO Rede und Antwort stehen.
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