SAP Aktie: Team Liquid nutzt Business Data Cloud

SAP baut seine Cloud-Ausrichtung mit Team Liquid aus, veröffentlicht Rückkaufdaten und behebt vier kritische Sicherheitslücken im September.

Die Kernpunkte:
  • Team Liquid nutzt SAPs Daten-Cloud
  • Neue Informationen zu Aktienrückkäufen veröffentlicht
  • Vier kritische Schwachstellen wurden behoben
  • Aktie 9,2 Prozent über Durchschnitt

Mit neuen Kundenprojekten und laufenden Kapitalmaßnahmen treibt der Walldorfer Softwarekonzern seine Cloud-Ausrichtung voran. Am Dienstag vermeldete SAP eine Partnerschaft im professionellen E-Sport: Die Organisation Team Liquid nutzt künftig die SAP Business Data Cloud, um die Leistung ihrer Spieler datenbasiert zu optimieren.

Parallel dazu setzt das Unternehmen sein Programm zur Pflege des Aktienbestands fort. Wie aus einer Börsenmitteilung vom Montag hervorgeht, veröffentlichte SAP eine neue Kapitalmarktinformation über die Durchführung von Aktienrückkäufen.

Am Freitag schloss das Papier im Handel bei 183,00 Euro, was einem Tagesverlust von 1,9 Prozent entspricht.

Strukturierte Servicepakete für die Transformation

Der Anwendungsfall bei Team Liquid verdeutlicht das Bestreben, analytische Cloud-Lösungen über traditionelle Industriebranchen hinaus zu etablieren. Um Unternehmenskunden bei der Umstellung und dem Betrieb moderner Systemlandschaften zu begleiten, hatte der Softwarekonzern am 10. September Details zu seinem überarbeiteten Dienstleistungsangebot vorgelegt.

Das Portfolio im Bereich Services und Support umfasst die drei abgestuften Pläne „Foundational“, „Advanced“ und „Max“. Flankiert werden diese Modelle durch ergänzende Entwicklungs-, Application-Management- sowie Professional-Services.

Ziel dieser Staffelung ist es, Firmen bei der Migration ihrer Daten und Workflows passgenaue Betreuungsstufen bereitzustellen. Kunden sollen dadurch planbare Unterstützungsleistungen für Implementierung und Systembetrieb erhalten.

Analystenstimme und jüngste Sicherheitsaktualisierungen

Aus Sicht des Kapitalmarkts bleibt die zügige Umsetzung der Software- und Cloud-Strategie das zentrale Thema. Am 8. September bestätigte Analyst Michael Briest von der UBS die Einstufung für SAP mit „Neutral“ und setzte ein Kursziel von 201 Euro an. Briest verwies in seiner Einschätzung auf kleine Fortschritte bei der Einbindung von KI-Assistenten in die Produktwelt, konstatierte zugleich jedoch weiteren Handlungsbedarf.

Neben den operativen Produktinitiativen stand am 8. September auch die Softwarepflege im Fokus. Zum monatlichen Security Patch Day stellte SAP 19 neue Sicherheitsmitteilungen sowie ein Update bereit.

Unter den behobenen Schwachstellen stufte das Unternehmen vier Lücken als kritisch ein. Dazu zählten die Schwachstelle CVE-2026-44756 im Bereich Extended Passport Processing mit dem maximalen CVSS-Wert von 10,0 sowie CVE-2026-58240 im SAP NetWeaver Message Server mit einem Wert von 9,8.

Anleger blicken nach den jüngsten Daten- und Sicherheitsmeldungen auf die weitere Kursentwicklung: Mit dem aktuellen Niveau notiert die Aktie 9,2 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

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