SAP Aktie: Verdunkelte Zukunft?
SAP verdoppelt den Jahresgewinn auf 7,5 Mrd. Euro, doch der währungsbereinigte Anstieg des Cloud-Vertragsbestands bleibt leicht hinter den Prognosen zurück. Das Unternehmen reagiert mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf.

- Nettogewinn 2025 mehr als verdoppelt
- Cloud-Vertragsbestand leicht unter Erwartung
- Neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt
- Vorstandsmitglieder kaufen eigene Aktien
Bei SAP richtet sich der Blick der Anleger weniger auf den stark gestiegenen Gewinn – sondern auf die Frage, ob das Cloud-Geschäft das Tempo hält. Genau dort lieferte das Unternehmen zuletzt Stoff für Diskussionen. Denn eine zentrale Kennzahl blieb leicht hinter den Erwartungen zurück.
Cloud-Wachstum: Genau hier hakt es
Unterm Strich meldete SAP für 2025 einen mehr als verdoppelten Nettogewinn auf 7,5 Milliarden Euro. Trotzdem drehte sich die Marktreaktion vor allem um die Cloud: Der kurzfristige Vertragsbestand in der Cloud (als Indikator für künftige Umsätze) legte währungsbereinigt um 25% zu – und verfehlte damit die Erwartungen leicht.
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SAP verwies als Gründe auf die Komplexität großer Vertriebsprojekte im Schlussquartal sowie spezifische Regelungen bei Verträgen mit öffentlichen Auftraggebern. Für Investoren ist das relevant, weil der Cloud-Vertragsbestand als eine Art „Auftrags-Puffer“ gilt: Wird er schwächer als erhofft, wächst die Sorge vor nachlassender Dynamik.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Nettogewinn 2025: 7,5 Mrd. € (mehr als verdoppelt)
– Cloud-Vertragsbestand (kurzfristig): +25% währungsbereinigt, leicht unter Erwartung
– Schlusskurs gestern (Montag): 175,10 €
– 30 Tage: -15,08%, 12 Monate: -33,87%
– Kurs liegt rund 24% unter dem 200-Tage-Durchschnitt (230,26 €)
Rückkaufprogramm und Insiderkäufe als Gegenakzent
Als Reaktion kündigte SAP ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10 Milliarden Euro an. Solche Programme können den Kurs stützen, weil sie Angebot aus dem Markt nehmen und oft als Signal verstanden werden, dass das Unternehmen die eigene Aktie für attraktiv hält.
Zusätzlich kauften laut Quelltext Mitglieder des Vorstands eigene Aktien. Das wird am Markt häufig als Vertrauenssignal interpretiert – auch wenn es natürlich keine Garantie für eine schnelle Trendwende ist.
Nächste Termine: Darauf läuft es jetzt zu
Nach der Diskussion um die Cloud-Dynamik verschiebt sich der Fokus auf die nächsten Veröffentlichungen. Konkret stehen diese Daten an:
- 26. Februar 2026: Integrierter Bericht 2025
- 23. April 2026: Ergebnisse Q1 2026
- 05. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung (virtuell)
Der nächste echte Prüfstein wird damit vor allem Q1 2026 am 23. April: Dann dürfte sich zeigen, ob das leicht schwächere Signal beim Cloud-Vertragsbestand nur ein Quartalseffekt war – oder ob SAP hier operativ wieder klar beschleunigen kann.
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