SAP: Diese Optionsscheine sind ein klarer Kauf

Der Softwarekonzern SAP überzeugt mit guten Wachstumsperspektiven – sie sind jedoch im aktuellen Aktienkurs größtenteils eingepreist. Daher sollten Trader mit Inline-Optionsscheinen auf eine Seitwärtsbewegung des Kurses setzen. Zwei dieser exotischen Finanzprodukte bieten ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis.

© SAP
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Bei SAP laufen die Geschäfte gut: In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 steigerte der Softwareriese den Umsatz um sechs Prozent auf 15,3 Milliarden Euro. Davon entfallen rund 2,2 Milliarden Euro auf Cloud-Dienste und den entsprechenden Support – 31 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Erfreulich entwickelt hat sich auch das Betriebsergebnis mit einem Anstieg um 25 Prozent auf fast 3,2 Milliarden Euro. Bezüglich der Geschäftsentwicklung im vierten Quartal ist das SAP-Management optimistisch und hat deshalb die Gewinnprognose leicht angehoben. Nun wird für das Gesamtjahr ein Betriebsergebnis zwischen 6,5 und 6,7 Milliarden Euro prognostiziert. Zuvor lag das untere Ende der Schätzung bei 6,4 Milliarden Euro.

Engagement im Bereich Künstliche Intelligenz soll deutlich ausgeweitet werden

SAP profitiert enorm von der boomenden Nachfrage nach Cloud-Diensten. Schon alleine deshalb wird der Softwarekonzern in den kommenden Jahren auf Erfolgskurs bleiben. Unabhängig davon will SAP kräftig investieren, um das Unternehmenswachstum voranzutreiben.

Auf der Agenda steht unter anderem eine deutliche Ausweitung des Engagements im Bereich Künstliche Intelligenz. Laut Vorstandschef Bill McDermott soll SAP der führende Anbieter bei intelligenten Anwendungen für geschäftliche Software werden. Erreicht werden soll dieses Ziel ohne die Durchführung von Zukäufen.

Zwei lukrative Alternativen zur SAP-Aktie

Die Wachstumsperspektiven von SAP sind gut. Vor diesem Hintergrund eignet sich der Anteilschein des Walldorfer Konzerns als Depotbeimischung für Langfristinvestoren. Unabhängig davon sollten Anleger bei der Aktie in den nächsten Monaten keine großen Kurszuwächse erwarten, denn sie ist mit einem 2017er-KGV von 18,7 kein Schnäppchen. Allerdings dürfte der DAX-Titel auch kaum an Wert verlieren.

Dies sind optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Spekulation mit ausgewählten Inline-Optionsscheinen auf die SAP-Aktie. Kaufenswert sind ein Inliner (WKN: SE6PBN), der mit Knock-Out-Barrieren bei 70 und 92 Euro ausgestattet ist sowie ein Inliner (WKN: SE6PBP) mit Knock-Out-Schwellen bei 72 und 95 Euro.

Diese beiden Finanzprodukte werden im März 2017 fällig. Dann wird der französische Bankkonzern Société Générale zehn Euro pro Optionsschein auszahlen, sofern während der Laufzeit die genannten Knock-Out-Barrieren nicht verletzt wurden.

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